Von Beginn an schien es, als ob der Rückraum und der Kreis ihre Rollen klar verteilt hatten: Der eine flink, clever und listig wie Asterix, der andere kräftig, bullig und mit dem Blick fürs Entscheidende wie Obelix. Gemeinsam sorgten sie für eine frühe Führung – 0:3 stand es, und die (I)springenden Römer schauten sich verdutzt an.
Doch wie in jedem guten Comic kamen die Gegenspieler zurück. Mit viel Wucht, ein paar 7-Metern und der nötigen Portion Römer-Glück glichen sie zum 7:7 aus. Das Spiel wogte hin und her wie ein Hinkelstein (großer Stein, der hin und her wiegt und manchmal umfällt), der gerade noch balanciert und dann wieder kracht. Zur Halbzeit lagen die Gallier aus HaWei 15:14 hinten – das Dorf wackelte, aber es fiel nicht.
In Hälfte zwei erlebten die Zuschauer dann ein Fest: Mal setzte Asterix mit einem listigen Pass Obelix in Szene, mal wuchtete dieser das Ding einfach rein, als hätte er gerade ein Wildschwein erlegt. Zwischenzeitlich lagen die (I)springenden Römer mit 25:22 vorne – doch dann kam die Magie des Duos zurück. Innerhalb weniger Minuten stand es plötzlich 25:27, und die mitgereisten Gallier rieben sich die Augen. Asterix und Obelix waren wieder da!
Leider hatten die Römer sich die letzten Zaubertränke von Asterix und Obelix erschlichen. Mit einem späten Lauf sicherten sie sich ein 31:29. Für die Gallier und Asterix & Obelix blieb zwar kein Sieg, aber dafür das Gefühl, dass man mit dem richtigen Zusammenspiel jederzeit auch scheinbar übermächtige Römer in Schwierigkeiten bringen kann.
Und wer weiß – vielleicht bringt der Druide am 12.10.25 um 19 Uhr einen richtigen Zaubertrank mit in die Lußhardhalle Hambrücken. Bis dahin bleibt: Asterix und Obelix haben auch an diesem Tag bewiesen, dass ein starkes Duo den Unterschied macht.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Robin Debatin 3, Dominik Gärtner 2, Fabio Häfner 7, Jan Krämer , Jakob Köhler 3, Johannes Köhler 4, Dominik Machauer , Patrick Simianer 2, Leon Würges 8, Joshua Zoz
