Die Mannschaft agierte von Beginn an konzentriert und arbeitete in der Abwehr deutlich stabiler als in den vorherigen Partien. So konnte man das Spiel lange ausgeglichen gestalten (5:3, 14. Min). Im Angriff wurden immer wieder gute Situationen herausgespielt, doch die fehlende Präzision im Abschluss verhinderte ein näheres Herankommen. Infolgedessen lag die SG HaWei zur Halbzeit mit 9:6 zurück. Der Rückstand spiegelte weniger die spielerische Leistung wider als vielmehr die ausbaufähige Chancenverwertung. Über die gesamte Partie hinweg ließ die Mannschaft zahlreiche klare Möglichkeiten liegen, darunter auch drei nicht genutzte Siebenmeter.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Team engagiert und erspielte sich weiterhin ordentliche Angriffe. Die Gastgeberinnen nutzten ihre Gelegenheiten jedoch konsequenter und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus, während die HaWeianerinnen in den letzten 10 Minuten lediglich ein Tor erzielen konnten. Somit musste man sich im Endeffekt mit einem (zu hohen) Endergebnis von 17:10 geschlagen geben.
Alles in allem stand eine Niederlage auf der Anzeigetafel, aber auch eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt. Viele Aktionen im Spiel der SG Hambrücken/Weiher wirkten souveräner als in den Wochen zuvor. Entscheidend für den Ausgang war vor allem die schwache Trefferquote, durch die sich die Mannschaft an diesem Tag selbst im Weg stand. Bereits am kommenden Wochenende steht die nächste Chance an, um endlich die ersten Punkte einzufahren. Anpfiff ist um 12.00 Uhr in der Lußhardthalle gegen die SG Neuthard/Büchenau.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Anouk Schlindwein
Feld: Carina Becker , Franziska Braun 3, Leonie Duhn 3/1, Leni Eissler 1, Leonie Machauer , Hanna Maier , Rosalie Sand 1, Valentina Simon 1, Finja Vogel , Viola Wagner 1, Loreen Wagner
