Dabei begann die Partie zunächst wie ein klassisches „Zurück auf Start“. Die Gäste erwischten den besseren Beginn und gingen schnell mit 0:2 in Führung. Doch die SG ließ sich davon nicht lange beeindrucken. Schritt für Schritt wurden die Figuren nach vorne geschoben, bis plötzlich der Ausgleich auf der Anzeigetafel stand: 3:3. Kurz darauf übernahm die SG sogar die Führung und setzte sich mit einem kleinen Lauf auf 6:3 und wenig später 9:4 ab.
Alles sah danach aus, als hätte die SG gerade mehrere Sechsen hintereinander gewürfelt.
Doch wie bei Mensch ärgere dich nicht kommt irgendwann der Moment, in dem man kurz vor dem Ziel wieder rausgeschmissen wird. Die Gäste kämpften sich zurück ins Spiel, verkürzten Tor um Tor und glichen beim 10:10 wieder aus. Plötzlich waren die Spielfiguren wieder bunt gemischt auf dem Brett. Kurz darauf lagen die Gäste sogar wieder vorne und setzten sich bis zur Pause deutlich auf 12:19 ab.
Wer jetzt dachte, das Spiel sei entschieden, kennt dieses Brettspiel offenbar nicht gut genug.
Nach dem Seitenwechsel versuchte die SG noch einmal, ihre Figuren Richtung Ziel zu bewegen. Treffer um Treffer fiel auf beiden Seiten, doch der Rückstand blieb zunächst bestehen: 18:26, später 20:29. Die SG gab sich jedoch nicht geschlagen und startete noch einmal eine kleine Aufholjagd. Mit viel Tempo und einigen schnellen Treffern verkürzte man tatsächlich wieder auf 28:33.
Die Hoffnung auf ein großes Comeback flackerte kurz auf – so ein bisschen, wie wenn man im Brettspiel plötzlich wieder eine Sechs würfelt und zwei Figuren gleichzeitig ins Spiel bringen darf.
Doch am Ende hatten die Gäste einfach die besseren Würfel. In der Schlussphase bauten sie ihren Vorsprung wieder aus, während bei der SG einige Würfe nicht den Weg ins Ziel fanden. So stand am Ende ein torreiches Ergebnis von 31:41 auf der Anzeigetafel.
„Mensch… ärgere dich nicht“, wenn du das nächste Spiel der Herren 2 verpasst. Dieses findet am kommenden Samstag (21.03.) um 20 Uhr in Durmersheim statt.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Alessandro Burkhard 3, Robin Debatin 6, Patrick Firnkes , Dominik Gärtner 4/1, Jan Krämer 1, Jakob Köhler 8/2, Dominik Machauer 1, Fabian Müller , Patrick Simianer 3, Leon Würges 2, Joshua Zoz 3
