Der Beginn? Sagen wir mal so: Während der Gegner schon voll im „Circus“-Modus war, lief die SG HaWei noch irgendwo zwischen Aufwärmen und „I’m not a girl, not yet a woman“. Schnell stand es 1:5, dann 1:8 und kurze Zeit später sogar 1:11. Das war weniger „Hit me baby one more time“ und mehr „Hit us please not that many times“.
Erst nach der Auszeit kam langsam Leben ins Spiel. Die Abwehr stabilisierte sich ein wenig, vorne wurden Chancen besser genutzt – und plötzlich war man zumindest wieder halbwegs im Spiel. Über 3:9, 6:13 und 8:15 kämpfte sich die SG HaWei zurück. Zur Halbzeit stand es dann 9:20 – immer noch deutlich, aber immerhin: „Stronger“ vibes waren langsam zu spüren.
Die zweite Hälfte? Ein bisschen wie eine Playlist auf Shuffle. Mal lief’s, mal eher nicht. Nach dem Seitenwechsel ging es über 10:22 und 12:25, später 15:28. Der Abstand blieb konstant groß. Vor allem im Angriff blitzte immer wieder auf, was eigentlich möglich wäre, wenn man nicht jedes Mal erst nach 10 Minuten aufwacht.
Zwischendurch wurde es sogar wild: verworfene Siebenmeter auf beiden Seiten, Zeitstrafen, schnelle Tore, ein kleines „Toxic“-Durcheinander auf dem Feld. In der Schlussphase stand es 16:31, dann 18:36 und am Ende 19:38. Das Ergebnis ist deutlich, keine Frage. Wer nur auf die erste Viertelstunde schaut, weiß auch warum.
In den folgenden drei Wochen heißt es „My loneliness is killing me“, um es mit den Worten von Britney zu sagen. Den das nächste Spiel der Herren 2 findet erst am 18.04.26 statt. Anpfiff zum Derby ist um 19 Uhr gegen den TSV Graben-Neudorf. An diesem Tag findet zudem noch der Rundenabschluss der SG HaWei statt. Die Herren 2 als auch die Herren 1 (Spielstart 17 Uhr) freuen sich über reichlich Unterstützung beim letzten Heimspieltag der laufenden Saison. Bis dahin wünschen die Herren 2 schöne Ostern.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Dominik Gärtner 3, Jan Krämer , Jakob Köhler 5/2, Johannes Köhler 1, Dominik Machauer , Patrick Simianer 2, Jannik Simianer 3, Leon Würges 2, Joshua Zoz 3
