Im ersten Heimspiel der Saison trafen die Damen der SG Hambrücken/Weiher auf die Damen der HSG St Leon/Reilingen 2. Klares Ziel war hierbei die ersten Punkte einzufahren.
Mit einer geschlossenen Abwehrleistung und einem konsequenten Spiel im Angriff konnten sich die Damen zunächst mit 7:3 absetzen. Zur Pause konnte die Führung zu 14:7 weiter ausgebaut werden.
Für die zweiten Hälfte war das klare Ziel weiterhin eine gute Abwehr zu stellen und gleichzeitig eine bessere Chancenverwertung im Angriff zu erreichen. So durften die Damen der SG Hambrücken/Weiher am Ende einen verdienten 23:13-Sieg feiern.
Nach einem Wochenende Pause geht es am 02.11. um 16:30 Uhr in der Sporthalle Kurpfalz-Schulzentrum gegen die Damen des TV Schriesheim weiter. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Eileen Köhler
Feld: Luisa Böcker 3, Sarah Degler 1, Ida Heck 2, Marie Hodel , Lara-Sophie Kluß 2, Nina Krämer 3, Miriam Maier 4, Alena Ries , Lena Roth , Hanna Simianer , Lilly Simonis , Marlene Willhauk 8/4
Ein kalter Wind weht über Hambrücken. Die Halle liegt still.
Doch wer genau hinhört, spürt es – das Prickeln vor der Tat. Heute wird geschwitzt, geschrien… und geschossen.
Als die SG HaWei 2 an diesem Nachmittag die Turnerschaft Mühlburg empfängt, ahnt niemand, dass es ein Spiel wird, über das man noch lange spricht. Ein Spiel, das mehr Thriller als Sportveranstaltung ist.
Die ersten Minuten verlaufen ruhig – fast zu ruhig. 1:0, 2:1, 3:3.
Ein klassisches Abtasten, wie zwei Ermittler, die sich gegenseitig den Puls fühlen. Doch dann – ein Ruck. HaWei legt los wie ein eingeschliffenes Ermittlerduo auf der Spur eines spektakulären Falles. Über 5:3, 10:6 und 13:7 setzen sie klare Zeichen: Hier wird nicht verhandelt, hier wird aufgeklärt.
Doch in jedem guten Krimi gibt es diesen einen unaushaltbaren Punkt.
Ausgerechnet nach der Pause schleichen sich die ersten Zweifel ein. Mühlburg, das Team mit der undurchsichtigen Agenda, wittert seine Chance. Tor um Tor rücken sie näher, die Halle wird zum Tatort der Spannung. 22:22 – Gleichstand. Ein Moment, so still, dass man das Netz des Tores sich im Wind bewegen hört.
Und dann kommt er – der Retter zwischen den Pfosten.
Ein Mann, der Bälle fängt, als würde er Geheimnisse bewahren.
„Wenn der einen Wurf hält, hörst du sogar den Ball erschrecken“, murmelt jemand von der Bank.
Immer wieder vereitelt er Mühlburgs Versuche, das Spiel endgültig zu drehen. Er springt, hechtet, fliegt – ein Torhüter auf einer Mission.
Doch gegen das Unvermeidliche kommt auch er nicht an: Am Ende steht ein 29:34.
Aber das Ergebnis ist nur die Oberfläche.
Darunter brodelt etwas anderes – ein Gefühl. Der Stolz, alles gegeben zu haben. Der Hunger nach der nächsten Partie. Und das Wissen: In dieser Halle wurde nicht einfach Handball gespielt. Hier wurde auch richtiger guter Kuchen verkauft.
Die Kamera fährt langsam über das leere Tor. Das Licht flackert. Eine Stimme aus dem Off:
„Der Fall Mühlburg ist vorerst geschlossen. Doch HaWei wird zurückkehren.“
Schwarzblende. Schriftzug erscheint:
„HaWei 2 – Zwischen Sporthallendusche und Verhörraum.“
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 3, Patrick Firnkes , Dominik Gärtner 1, Christian Hintermayer , Niels Krempel , Jan Krämer , Johannes Köhler 12/3, Dominik Machauer 2, Patrick Simianer 1, Leon Würges 6/1, Joshua Zoz 4