Die D1 erwischte im Heimspiel gegen die SG Neuthard/Büchenau einen schwierigen Start. Zwar konnten die Jungs nach dem frühen Rückstand schnell zum 1:1 ausgleichen, doch die Gäste setzten sich anschließend mit mehreren Treffern in Folge ab. Über 1:3 und 2:6 wuchs der Rückstand früh an.
Die SG HaWei zeigte jedoch Moral und konnte zwischenzeitlich wieder verkürzen. Nach rund sechs Minuten stand es 3:7, wenig später kämpfte sich das Team auf 3:8 und anschließend 3:9 heran. Trotzdem blieben die Gäste spielbestimmend und erhöhten den Vorsprung erneut. Über 4:9 und 4:10 entwickelte sich eine torreiche erste Hälfte, in der HaWei zwar immer wieder eigene Treffer setzte, den Abstand aber nicht entscheidend verkleinern konnte. Zur Pause lag die Mannschaft mit 9:16 zurück.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst ähnlich. Die Gäste hielten den Vorsprung konstant und führten weiterhin deutlich. Zwischenstände wie 11:20, 12:23 und 13:24 zeigten, dass HaWei zwar weiterhin traf, defensiv jedoch zu selten Zugriff bekam.
In der Schlussphase kämpfte sich die SG noch einmal heran und konnte den Rückstand leicht verkürzen. Über 15:25, 16:26 und 17:27 blieb das Spiel offensiv lebendig. Trotz einiger Treffer zum Ende hin gelang es jedoch nicht mehr, das Ergebnis entscheidend zu drehen.
Am Ende musste sich die SG Hambrücken/Weiher mit 19:29 geschlagen geben.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Joschua Ritter
Feld: Bruno Blau 3/1, Max Eissler 4, Elias Gallé , Johann Herzog 4, Antonijo Jukic , Max Kerti 2/1, Josef Koslowski 2, Kevin Machauer 4, Oskar Veit
Die Damen der SG Hambrücken/Weiher mussten sich am vergangenen Samstag auswärts beim TSV Handschuhsheim deutlich mit 17:29 (7:17) geschlagen geben. Vor heimischem Publikum zeigte der Tabellengegner eine konzentrierte Leistung und legte vor allem in der ersten Halbzeit den Grundstein für den späteren Sieg.
Die Partie begann aus Sicht der Gastgeberinnen äußerst druckvoll. Vor allem durch schnelle Konterangriffe gelang es dem TSV Handschuhsheim immer wieder, einfache Tore zu erzielen. Bereits in den ersten Minuten fand der TSV Handschuhsheim Lücken in der Defensive der SG HaWei und nutzte Ballverluste konsequent zu Tempogegenstößen. Innerhalb der ersten Viertelstunde erspielten sich die Gastgeberinnen so eine 9:4-Führung und bauten diesen Vorsprung im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kontinuierlich aus. Während die SG Hambrücken/Weiher im Angriff zu selten zu klaren Abschlüssen kam, nutzte Handschuhsheim seine Chancen konsequent und ging mit einer deutlichen 17:7-Führung in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es der SG HaWei nur phasenweise, besser ins Spiel zu finden. Zwar zeigte die Mannschaft kämpferisch eine engagierte Leistung, doch der große Rückstand aus der ersten Hälfte ließ sich nicht mehr entscheidend verkürzen. Der TSV Handschuhsheim blieb weiterhin effektiv im Abschluss und baute den Vorsprung zwischenzeitlich sogar noch leicht aus. Am Ende stand eine 17:29-Niederlage für die SG Hambrücken/Weiher auf der Anzeigetafel.
Für die SG Hambrücken/Weiher gilt es nun, das Spiel schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. Am 15. März um 15:00 Uhr steht das nächste Heimspiel gegen die SG Nußloch an. Dort möchte das Team vor heimischem Publikum wieder Punkte sammeln. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Eileen Köhler
Feld: Luisa Böcker 2, Mira Grimm 5/2, Ida Heck 1, Marie Hodel , Lara-Sophie Kluß 6, Leonie Kraßnitzer , Nina Krämer , Stefanie Notheisen 2/1, Alena Ries , Lena Roth , Ina Schönecker 1, Hanna Simianer , Lilly Simonis
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Einsatz hat sich Hambrücken/Weiher im Derby beim TV Forst mit 30:25 (10:10) durchgesetzt. In einer intensiven und über weite Strecken hart umkämpften Partie überzeugte das Team vor allem durch eine konzentrierte und aggressive Abwehrarbeit, eine sehr starke Torwartleistung sowie durch geduldig und konzentriert ausgespielte Angriffe.
Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften zunächst nach Lösungen im Angriff suchten. Der TV Forst erwischte dabei die etwas bessere Anfangsphase und konnte sich nach rund 15 Minuten mit zwei Toren auf 8:6 absetzen. Doch die Gäste blieben ruhig, ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und arbeiteten sich über eine stabile Defensive wieder zurück ins Spiel.
Gerade die Abwehr stand in dieser Phase sehr kompakt und ging aggressiv in die Zweikämpfe. Zudem funktionierte das Rückzugsverhalten nach Ballverlusten sehr gut, sodass Forst kaum einfache Tore über schnelle Gegenstöße erzielen konnte. Wenn doch einmal ein Abschluss durchkam, war der Torhüter immer wieder zur Stelle und hielt seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden im Spiel.
Kurz vor der Pause gelang schließlich der Ausgleich zum 10:10, mit dem beide Teams in die Kabine gingen. Auffällig war dabei eine torlose Phase zwischen der 19. und 29. Minute, in der keine der beiden Mannschaften einen Treffer erzielen konnte – ein deutliches Zeichen für die intensive Abwehrarbeit auf beiden Seiten.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst weiter eng. Mit zunehmender Spieldauer gelang es jedoch, immer mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Vor allem im Angriff wurde nun sehr konzentriert gespielt, die Angriffe geduldig aufgebaut und die Chancen konsequent genutzt. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnte so erstmals ein Vorsprung von drei Toren herausgespielt werden.
Auch in der Schlussphase blieb das Team ruhig und ließ sich nicht mehr aus der Hand nehmen, was man sich zuvor erarbeitet hatte. Die Defensive arbeitete weiterhin engagiert, der Torhüter entschärfte mehrere wichtige Würfe und im Angriff wurden die Möglichkeiten konsequent verwertet. Dadurch wuchs der Vorsprung bis zum Ende auf fünf Tore an.
Am Ende stand ein verdienter 30:25-Erfolg in einem intensiven Derby, das vor allem durch eine starke Abwehr, sehr gutes Rückzugsverhalten, eine herausragende Torwartleistung und konzentrierte Angriffe entschieden wurde.
Am kommenden Spieltag wartet mit der SG Sulzfeld/Bretten die nächste Herausforderung. Das Hinspiel ging mit 18:28 verloren, sodass man vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein wird. Anpfiff ist am 15. März um 17:00 Uhr in Ubstadt-Weiher. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Janis Losleben
Feld: Tobias Braun 2, Tim Böcker 3, Jannis Debatin 1, Dominik Dürr 2, Tobias Grub 5/2, Moritz Moßbacher , Tobias Mächtel 2, Joshua Notheisen 4, Sebastian Raab 6, Alexander Schuhmacher , Marius Wolf 3, Julian Wolf 2, Leon Würges
Die SG Hambrücken/Weiher 2 musste sich in ihrem Heimspiel deutlich geschlagen geben. Zwar gelang nach einem frühen Rückstand zunächst der Ausgleich zum 1:1, doch die Gäste setzten sich anschließend wieder auf 1:3 ab.
In der Anfangsphase hielt die SG noch gut dagegen und verkürzte mehrfach, unter anderem auf 2:3 und 3:4. Danach übernahmen jedoch zunehmend die Gäste die Kontrolle über das Spiel und bauten ihren Vorsprung über 3:6 und 4:8 weiter aus. Bis zur Pause wuchs der Rückstand deutlich an (18:31).
Auch in der zweiten Halbzeit kämpfte die SG weiter und erzielte eigene Treffer. Zwischenstände wie 20:32 und 23:38 zeigten jedoch, dass die Gäste das Spiel weiterhin im Griff hatten. Am Ende musste sich die SG Hambrücken/Weiher 2 mit 24:38 geschlagen geben Aufstellung und Torschützen:
Tor: Lars Johannes
Feld: Mats Brunner 7, Noah Grub 2, Michel Haag , Bastian Kemm , Thilo Köhler 6/1, Kevin Machauer 7, Carolin Retzbach , Thore Schäfer , Niko Stoll , Max Wösner 2
Im Heimspiel gegen die SG Odenheim/Unteröwisheim verwandelte die SG Hambrücken/Weiher die Halle endgültig in ein Zirkuszelt der Extraklasse. Schon beim Aufwärmen lag gefühlt Sägespäne in der Luft – und wer genau hinsah, konnte sich vorstellen, wie draußen jemand „Hereinspaziert, hereinspaziert!“ ruft.
Der Abend begann mit einer klassischen Eröffnungsnummer: die Jongleure betreten die Manege. Der Ball wechselte schneller die Seiten als ein Diabolo in Profi-Händen. Kaum hatte HaWei die erste Kugel – äh, das erste Tor – in der Luft, flog die Antwort der Gäste postwendend zurück. Es war ein fröhliches Werfen und Fangen, ein sportliches „Jetzt du – nein, jetzt wieder wir“. Kurzzeitig übernahmen die Gäste die Rolle des Dompteurs und wollten die Partie zähmen, doch HaWei ließ sich nicht in die Ecke treiben.
In der ersten Halbzeit zeigte sich besonders vom Siebenmeterpunkt eine fast schon magische Vorstellung. Man hatte das Gefühl, der Ball werde vor dem Wurf noch hypnotisiert: „Du willst ins Netz… du willst ins Netz…“ – und schwupps, drin war er. Aus dem Rückraum knallten Würfe ins Tor, die klangen, als hätte jemand die Kanonennummer gestartet. Boom. Applaus. Nächster Akt.
Zwischendurch gab es natürlich auch die obligatorische Clownseinlage – kleine technische Fehler, ein, zwei Missverständnisse, bei denen sich vermutlich beide fragten: „War das jetzt dein Ball oder meiner?“ Aber wie jeder gute Zirkus weiß: Ein kleiner Stolperer gehört dazu, solange am Ende alle wieder auf den Beinen stehen.
Mit einer 16:13-Führung ging es in die Pause. Zeit für Zuckerwatte, Popcorn und vermutlich eine kurze Ansprache des Zirkusdirektors in der Kabine: „Mehr Löwenbändiger, weniger Spaßvögel in der Abwehr!“
Der zweite Akt begann dramatisch. Die Gäste wollten die große Raubtiernummer zeigen und arbeiteten sich Tor um Tor heran. Beim 23:22 war das Netz auf HaWei-Seite plötzlich so klein wie ein Feuerring beim Tiger-Sprung. Die Spannung stieg, das Publikum hielt den Atem an – Trommelwirbel inklusive.
Doch dann kam die Hochseilnummer von HaWei. Mit beeindruckender Balance und erstaunlicher Ruhe wurden zwei schnelle Treffer nachgelegt. Ein vergebener Strafwurf der Gäste fühlte sich an wie ein misslungener Salto – viel Anlauf, große Hoffnung, aber am Ende landete man unsanft auf der Matte. Die Manege gehörte wieder den Hausherren.
In den Schlussminuten lief die Show wie am Schnürchen. Kein wildes Herumrennen mehr wie im Hühnerstall, sondern kontrollierte Kunststücke. Jeder Angriff einstudiert wie eine Trapeznummer, jeder Treffer begleitet von innerlichem Trompetenstoß. Mit dem 28:24 fiel schließlich der imaginäre Vorhang.
Der Wanderzikus SG HaWei zieht weiter und trifft am Sonntag um 18 Uhr in der Waldseehalle auf die Gegner aus Forst.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Jan Reif
Feld: Tobias Braun , Alessandro Burkhard 5, Christian Hintermayer , Fabio Häfner 1, Niels Krempel 3, Jan Krämer , Johannes Köhler 8/1, Dominik Machauer 1, Fabian Müller , Patrick Simianer 6, Jannik Simianer 4/2, Joshua Zoz