Die SG Hambrücken/Weiher erwischte auswärts beim TV Ispringen einen schlechten Start. Bereits in den Anfangsminuten geriet das Team deutlich ins Hintertreffen und sah sich schnell einem 6:0-Rückstand gegenüber. In der Defensive fehlte zunächst der Zugriff, während vorne gute Chancen ungenutzt blieben.
Nach dem ersten Treffer zum 6:1 kam kurz Hoffnung auf, doch Ispringen blieb konsequent und baute den Vorsprung weiter aus. Über 8:2 und 12:3 wuchs der Abstand kontinuierlich an. Auch eine frühe Auszeit brachte nur bedingt Stabilität, da die Gastgeber weiterhin mit hohem Tempo spielten und ihre Chancen effizient verwerteten.
Bis zur Pause kämpfte sich die Mannschaft zwar phasenweise besser ins Spiel, zeigte mehr Mut im Angriff, dennoch ging es mit einem klaren 23:9-Rückstand in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die SG deutlich engagierter. In Überzahlphasen und mit mehr Konsequenz im Abschluss gelangen mehrere Treffer in Folge. Schritt für Schritt verkürzte das Team den Rückstand auf 23:12 und später auf 30:19. Vor allem die Moral stimmte: Trotz des hohen Rückstands wurde weiter verteidigt, gekämpft und jeder Ballgewinn genutzt.
Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, zeigte die SG insbesondere in der zweiten Hälfte Charakter und Kampfgeist. Auf dieser Leistungssteigerung gilt es in den kommenden Spielen aufzubauen, um von Beginn an wacher und stabiler aufzutreten.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Joschua Ritter
Feld: Bruno Blau 6/1, Max Eissler 3, Noah Grub , Johann Herzog 5, Josef Koslowski 4/1, Oskar Veit 1
Die SG Hambrücken/Weiher setzte vor heimischem Publikum ein deutliches Ausrufezeichen und bezwang den BSV Phönix Sinzheim 2 in überzeugender Manier mit 45:31 (27:16). Von der ersten Minute an war zu spüren, dass die Mannschaft gewillt war, die richtige Reaktion auf die Vorwoche zu zeigen. Insbesondere die zuletzt noch kritisierte Chancenverwertung präsentierte sich stark verbessert, zahlreiche Angriffe wurden konsequent und konzentriert abgeschlossen, sodass sich die SG frühzeitig absetzen konnte.
Bereits in der Anfangsphase drückte die SG aufs Tempo und stellte die Gäste mit ihrem schnellen Umschaltspiel vor enorme Probleme. Ballgewinne in der Defensive wurden umgehend in Tempogegenstöße umgewandelt. Über die erste und zweite Welle kam die Heimmannschaft immer wieder zu freien Würfen und einfachen Treffern. Die Gäste fanden kaum Zugriff auf das Spielgeschehen, während die SG mit hoher Intensität und viel Spielfreude agierte. Nach rund 15 Minuten stand folgerichtig eine 13:8-Führung auf der Anzeigetafel.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit baute die SG ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders über die Außenpositionen zeigte man sich treffsicher und nutzte die sich bietenden Räume konsequent. Anders als noch in der Vorwoche, als zu viele klare Chancen ungenutzt blieben, agierte die Mannschaft diesmal deutlich effizienter im Abschluss. Ob im Gegenstoß oder aus dem Rückraum, die Würfe wurden mit Überzeugung genommen und erfolgreich verwandelt. Weniger aus dem klassischen Positionsangriff, sondern vielmehr über Tempo, Bewegung und schnelle Entscheidungen erspielte sich die SG eine komfortable 27:16-Pausenführung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Die SG dominierte weiterhin das Geschehen und ließ keinen Zweifel daran, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Sinzheim fand kaum Mittel, um das hohe Tempo zu unterbinden oder die Defensive der Gastgeber nachhaltig in Bedrängnis zu bringen. Immer wieder schaltete die SG blitzschnell um, setzte Nadelstiche aus der Abwehr heraus und kam zu freien Würfen. Für die Zuschauer entwickelte sich ein echtes Torspektakel, kaum zwei Minuten vergingen ohne Treffer. Trotz der deutlichen Führung ließ die Mannschaft nicht nach, sondern hielt die Intensität bis in die Schlussphase hoch.
Herausragend präsentierten sich Tobias Mächtel und Sebastian Raab mit jeweils elf Treffern, die sowohl im Tempospiel als auch im gebundenen Angriffsspiel Akzente setzten. Auch Tobias Grub steuerte starke acht Tore bei und überzeugte mit Durchsetzungsvermögen. Darüber hinaus verteilten sich die übrigen Treffer auf mehrere Schultern, was die geschlossene Mannschaftsleistung unterstreicht. Jeder Spieler fügte sich nahtlos ins Konzept ein und trug seinen Teil zum Erfolg bei, sei es in der Defensive, im Umschaltspiel oder im Abschluss. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 45:31-Erfolg, der vor allem auf dem konsequenten Tempospiel und der im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbesserten Chancenverwertung basierte. Mit diesem überzeugenden Heimsieg tankt die SG weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Am 8. März um 16:00 Uhr steht auswärts beim TV Forst die nächste Aufgabe an. Dort will man erneut mit Tempo und Entschlossenheit auftreten.
Ein besonderer Gruß geht an unsere verletzten Spieler Ivo Rzesanke und Nikolas Zöller. Wir wünschen ihnen auf diesem Weg eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, dass sie uns bald wieder auf dem Spielfeld unterstützen können. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Thomas Peterhans
Feld: Tobias Braun 4, Tim Böcker 3, Dominik Dürr , Tobias Grub 8, Fabio Häfner 3, Moritz Moßbacher 2, Tobias Mächtel 11, Sebastian Raab 11, Marius Wolf 1, Julian Wolf 2
Am vergangenen Wochenende empfing die SG HaWei den TV Schriesheim zum wichtigen Heimspiel im Abstiegskampf. Das Hinspiel hatte man noch deutlich für sich entscheiden können (15:23) – entsprechend hoch war die Motivation, endlich wieder wichtige Punkte einzufahren.
Die SG HaWei erwischte einen guten Start in die Partie. Durch einfache Tore und konsequent ausgespielte Angriffe konnten wir uns früh absetzen (6:2, 10. Minute). Der Vorsprung hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, wenn wir nicht zahlreiche 7-Meter-Strafwürfe gegen uns gepfiffen bekommen hätten. Im Angriff fanden wir immer wieder spielerisch gute Lösungen, kombinierten sinnvoll und nutzten unsere Chancen konsequent. Auch defensiv standen wir stabil, gewannen einige Bälle und konnten über schnelles Umschaltspiel zu einfachen Treffern kommen. Fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit schlichen sich jedoch technische Fehler und Unkonzentriertheiten in unser Spiel ein. Ballverluste und überhastete Abschlüsse ermöglichten es den Gästen, wieder heranzukommen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dem TV Schriesheim schließlich der Ausgleich (13:13) – ein bitterer Moment nach zuvor starker Leistung.
Nach dem Seitenwechsel startete der TV Schriesheim deutlich besser in die Partie und ging schnell in Führung. Diese gaben die Gäste im weiteren Spielverlauf nicht mehr aus der Hand. Tor für Tor setzten sie sich ab, während wir uns zunehmend schwertaten, die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln. Zwischenzeitlich kämpfte wir uns noch einmal auf zwei Tore heran und zeigten Moral (19:21, 44. Minute). Doch näher kamen wir leider nicht mehr heran. Am Ende mussten wir eine weitere Niederlage hinnehmen, die im Abstiegskampf besonders schmerzt (23:27).
Nun heißt es, den Fokus nach vorne zu richten. Am kommenden Samstag steht das nächste wichtige Spiel an: Gegen den TSV Handschuhsheim müssen dringend Punkte her, um im Abstiegskampf den Anschluss nicht zu verlieren. Die Mannschaft wird alles daransetzen, die positiven Ansätze aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und über die gesamte Spielzeit konstant abzurufen.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Eileen Köhler
Feld: Luisa Böcker 3, Sarah Degler , Mira Grimm 9, Ida Heck , Marie Hodel 1, Lara-Sophie Kluß 3, Nina Krämer 3, Miriam Maier , Stefanie Notheisen , Alena Ries 2, Lena Roth , Hanna Simianer , Lilly Simonis 2
Die SG HaWei musste sich auswärts beim TV Bretten klar mit 17:38 geschlagen geben. Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Nach einem frühen Rückstand drehte HaWei das Spiel kurzzeitig und ging mit 2:1 in Führung. Beim 2:2 war die Begegnung zunächst völlig offen.
Im weiteren Verlauf übernahmen jedoch die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Über 7:3 und 11:4 setzte sich Bretten Schritt für Schritt ab. Trotz einer genommenen Auszeit gelang es nicht, den Lauf zu unterbrechen. Zur Halbzeit lag HaWei mit 11:18 zurück.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bretten spielbestimmend. Über 24:11 und 29:13 wuchs der Rückstand weiter an. Die SG HaWei zeigte zwar bis zum Schluss Einsatz und kam immer wieder zu eigenen Treffern, konnte die deutliche Niederlage aber nicht mehr verhindern.
Am Ende stand eine klare 17:38-Auswärtsniederlage. Nun gilt es, die Partie aufzuarbeiten und im nächsten Spiel wieder kompakter und stabiler aufzutreten. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Joschua Ritter
Feld: Bruno Blau 3, Max Eissler 6/1, Johann Herzog , Antonijo Jukic , Max Kerti 1, Josef Koslowski 5, Kevin Machauer , Max Wösner 2
Eine „Englische Woche“ – das klingt nach Tee um fünf, Regen von der Seite und höflichem Applaus. Im Handball bedeutet es allerdings: zwei Spiele in einer Woche, wenig Regeneration und Beine, die sich anfühlen wie nach einem London-Marathon. Genau dieses Programm durfte die SG HaWei 2 gegen die TG Neureut 2 absolvieren – Hin- und Rückspiel im Schnelldurchlauf. Very british. Very anstrengend.
Das Hinspiel begann allerdings alles andere als zurückhaltend. Statt Understatement à la „Sorry, may I score?“ gab es Vollgas-Handball. Frühe Tore, gutes Tempo, klare Aktionen – der Start erinnerte eher an ein Feuerwerk über der Tower Bridge als an einen gemütlichen Abend in einem Londoner Pub. Zwischenzeitlich sah das Ganze sehr souverän aus. Doch wie es sich für ein echtes Drama gehört, bekam die Partie eine Wendung. Der Gegner kämpfte sich zurück, der Vorsprung schmolz und die Spannung stieg. Es wurde intensiver, ruppiger, emotionaler – fast schon Premier-League-Niveau, nur ohne Rasen. Dann die Schlussphase: 59 Minuten und 57 Sekunden gespielt, Spielstand ausgeglichen. Drei Sekunden noch. In England würde man sagen: „It’s coming home.“ Letzter Angriff, letzter Wurf – und tatsächlich schlägt der Ball ein. 28:27. Entscheidung in den letzten drei Sekunden. Dramatischer hätte selbst ein britischer Drehbuchautor das kaum schreiben können.
Nur wenige Tage später stand bereits das Rückspiel an. Englische Woche heißt schließlich: kaum Zeit zum Durchatmen. Der Kader diesmal eher „Tea for two“ statt „All you can eat“. Wechseloptionen? Überschaubar. Regeneration? Eher Wunschdenken.
Der Start lief diesmal nicht ganz so königlich. Früh geriet HaWei ins Hintertreffen, musste hinterherlaufen. Doch Aufgeben stand nicht auf der Agenda. Immer wieder kämpfte sich das Team heran, glich aus, blieb im Spiel. Trotz schmaler Bank wurde gerackert, gebissen und verteidigt, als hinge der Buckingham Palace davon ab. In der Schlussphase fehlte jedoch das kleine Quäntchen Energie – vielleicht war der Tank einfach ein bisschen leerer als im Hinspiel. Am Ende stand eine knappe 29:28-Niederlage auf der Anzeigetafel. Bitter, aber mit dieser Moral und diesem Einsatz absolut respektabel.
Eine Englische Woche mit allem, was dazugehört – Last-Second-Drama, knappe Entscheidungen und jede Menge Herzschlagmomente. Ein Sieg wie aus dem Drehbuch, eine Niederlage mit Charakter. Weiter geht’s am 01.03. um 19 Uhr in der LHH gegen die SG Odenheim/Unteröwisheim. Vielleicht diesmal ohne britisches Drama – aber ein bisschen Spannung darf es natürlich wieder sein. Cheers!
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Patrick Firnkes 6, Fabio Häfner 6, Jan Krämer 1, Fabian Müller , Dominik Riegel 3, Patrick Simianer , Jannik Simianer 7, Joshua Zoz 5