Am vergangenen Sonntag startete die weibliche B-Jugend der SG Hambrücken/Weiher in der heimischen Lußhardthalle gegen die TS Mühlburg mit viel Schwung in ihr zweites Heimspiel.
Die Mannschaft erwischte einen Traumstart und ging bereits nach wenigen Minuten mit 3:0 in Führung. In dieser Phase stimmte nahezu alles: Die Abwehr stand stabil, im Angriff wurden die Chancen ruhig herausgespielt und sicher verwandelt. Doch anschließend verlor das Team den Faden: Zunehmend schlichen sich einfache Fehler und unkonzentrierte Aktionen ein. Bälle wurden leichtfertig verloren, Zuspiele ungenau und der Zug zum Tor fehlte völlig. Ganze 15 Minuten lang gelang kein eigener Treffer – eine Phase, die die Gäste aus Mühlburg konsequent nutzten. Sie drehten das Spiel Tor um Tor und zogen bis zur Halbzeit auf 5:9 davon.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die HaWeianerinnen deutlich verbessert. Die Mannschaft kam mit neuem Kampfgeist aus der Kabine, agierte entschlossener und fand auch in der Abwehr wieder besseren Zugriff. Immer wieder konnten Ballgewinne erzielt und eigene Angriffe sauber aufgebaut werden. Im Angriff zeigten sich nun wieder sehenswerte Aktionen, und auch das Zusammenspiel funktionierte besser. Beim Stand von 8:13 zeigte die Mannschaft, dass sie sich noch nicht aufgegeben hatte, verpasste es aber, den Rückstand weiter zu verkürzen.
Am Ende unterlag die SG Hambrücken/Weiher der TS Mühlburg mit 10:15. Über die gesamte Spielzeit hinweg blieb die Chancenverwertung ein großes Problem – zu viele klare Möglichkeiten, darunter mehrere Siebenmeter, blieben ungenutzt. Trotz der Niederlage zeigten die Spielerinnen in der zweiten Halbzeit Einsatzbereitschaft und machten deutlich, dass sie in den kommenden Spielen mehr erreichen wollen. Diese Chance bietet sich bereits am kommenden Samstag, den 11.10.2025: Um 18:00 Uhr tritt die SG Hambrücken/Weiher in der Reinhold-Crocoll-Halle gegen den TV Knielingen an. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Anouk Schlindwein
Feld: Carina Becker , Franziska Braun 3, Leonie Duhn 2, Leni Eissler 1, Leonie Jung , Hannah Kay , Leonie Machauer , Hanna Maier , Rosalie Sand , Ina Schönecker 4, Valentina Simon , Viola Wagner , Loreen Wagner
Wir befinden uns im Jahre 2025 nach Christus. Der Handball ist immer noch nicht Top 1 der Mannschaftssportarten in Deutschland. Und doch bestritten die Gallier aus HaWei einen weiten Weg um den (I)springenden Römern ihren Qualitätshandball zu zeigen.
Von Beginn an schien es, als ob der Rückraum und der Kreis ihre Rollen klar verteilt hatten: Der eine flink, clever und listig wie Asterix, der andere kräftig, bullig und mit dem Blick fürs Entscheidende wie Obelix. Gemeinsam sorgten sie für eine frühe Führung – 0:3 stand es, und die (I)springenden Römer schauten sich verdutzt an.
Doch wie in jedem guten Comic kamen die Gegenspieler zurück. Mit viel Wucht, ein paar 7-Metern und der nötigen Portion Römer-Glück glichen sie zum 7:7 aus. Das Spiel wogte hin und her wie ein Hinkelstein (großer Stein, der hin und her wiegt und manchmal umfällt), der gerade noch balanciert und dann wieder kracht. Zur Halbzeit lagen die Gallier aus HaWei 15:14 hinten – das Dorf wackelte, aber es fiel nicht.
In Hälfte zwei erlebten die Zuschauer dann ein Fest: Mal setzte Asterix mit einem listigen Pass Obelix in Szene, mal wuchtete dieser das Ding einfach rein, als hätte er gerade ein Wildschwein erlegt. Zwischenzeitlich lagen die (I)springenden Römer mit 25:22 vorne – doch dann kam die Magie des Duos zurück. Innerhalb weniger Minuten stand es plötzlich 25:27, und die mitgereisten Gallier rieben sich die Augen. Asterix und Obelix waren wieder da!
Leider hatten die Römer sich die letzten Zaubertränke von Asterix und Obelix erschlichen. Mit einem späten Lauf sicherten sie sich ein 31:29. Für die Gallier und Asterix & Obelix blieb zwar kein Sieg, aber dafür das Gefühl, dass man mit dem richtigen Zusammenspiel jederzeit auch scheinbar übermächtige Römer in Schwierigkeiten bringen kann.
Und wer weiß – vielleicht bringt der Druide am 12.10.25 um 19 Uhr einen richtigen Zaubertrank mit in die Lußhardhalle Hambrücken. Bis dahin bleibt: Asterix und Obelix haben auch an diesem Tag bewiesen, dass ein starkes Duo den Unterschied macht.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Robin Debatin 3, Dominik Gärtner 2, Fabio Häfner 7, Jan Krämer , Jakob Köhler 3, Johannes Köhler 4, Dominik Machauer , Patrick Simianer 2, Leon Würges 8, Joshua Zoz
Die C-Jugend der SG HaWei starteten mit einem schnellen Treffer ins Spiel und gingen zunächst in Führung. Doch schon bald übernahm der Gegner die Kontrolle: Mit einer Serie von Toren zog Eggenstein-Leopoldshafen bis auf 1:7 davon.
Erst nach knapp zwölf Minuten gelang es der SG wieder, ins Spiel zu finden und auf 2:9 sowie 3:9 zu verkürzen. Doch Eggensetin-Leopoldshafen blieb souverän und stellte den alten Abstand schnell wieder her. Bis zur Pause lagen die Jungs aus HaWei deutlich zurück (13:25).
Auch in der zweiten Hälfte gelang es der SG HaWei nur phasenweise, Akzente zu setzen. Zwar fielen sehenswerte Treffer zum 15:27, 18:32 und 19:34, doch die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und bauten die Führung immer weiter aus.
Am Ende musste man sich deutlich mit 19:35 geschlagen geben. Trotz der klaren Niederlage zeigte die SG immer wieder Kampfgeist und erzielte einige schön herausgespielte Tore. Nun gilt es, die Lehren aus dieser Partie mitzunehmen, um in den kommenden Spielen geschlossener aufzutreten und die Fehlerquote zu senken.
Aufstellung und Torschützen:
Tor:
Feld: Hendrik Angele 8, Bruno Blau 2/1, Julian Dopf 1, Jannik Hertel 3/1, Johann Herzog 1, Maximilian Hornung 1, Josef Koslowski 3, Luca Sema , Raphael Wegmann
Die C-Jugend der SG HaWei starteten motiviert in die Partie und konnten gleich zu Beginn das erste Tor der Begegnung erzielen. Doch der Gastgeber aus Bretten antwortete umgehend und drehte das Spiel schnell auf 3:1. HaWei ließ sich davon nicht entmutigen und verkürzte durch gute Aktionen auf 5:4. In dieser Phase kämpften beide Teams auf Augenhöhe, und es entwickelte sich ein spannendes Spiel.
Bis Mitte der ersten Halbzeit gelang es der SG HaWei sogar, die Führung auf 7:8 zu übernehmen. Doch Bretten ließ nicht locker, glich sofort aus und legte selbst mit mehreren Toren nach. Nach einer kurzen Schwächephase musste HaWei den Gegner ziehen lassen. Zur Pause stand es 20:13 für den TV Bretten – ein klarer Rückstand, der das Spielgeschehen deutlich widerspiegelte.
Auch im zweiten Durchgang bemühte sich die SG HaWei, den Anschluss wiederherzustellen. Doch Bretten agierte konsequent, nutzte die Chancen eiskalt und baute die Führung weiter aus. Über 25:18 und 28:20 enteilte der Gastgeber Schritt für Schritt.
Trotz einer guten kämpferischen Leistung, einigen erfolgreichen Abschlüssen und einer starken Moral bis in die Schlussphase konnte die SG HaWei die Niederlage nicht verhindern. Am Ende stand ein 34:24 für den TV Bretten auf der Anzeigetafel.
Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, nahm die Mannschaft viele wichtige Erkenntnisse mit: Phasenweise zeigte man guten Handball, hielt dagegen und erarbeitete sich schöne Tore. Darauf gilt es nun aufzubauen, um in den kommenden Spielen wieder Punkte einzufahren.
Aufstellung und Torschützen:
Tor:
Feld: Hendrik Angele 6/1, Philipp Bauer 3, Bruno Blau 2/1, Julian Dopf 2, Jannik Hertel 1, Johann Herzog 1, Maximilian Hornung 2, Eric Kolert 5, Josef Koslowski 2
Am vergangenen Wochenende stand für unsere Damen der SG HaWei das erste Saisonspiel in der neuen Landesliga - Staffel 8 an. Dass es direkt mit einem schweren Gegner losgehen würde, war allen bewusst – trotzdem ging das Team mit viel Motivation und Vorfreude in die Partie.
Die Anfangsphase gestaltete sich jedoch schwierig: In der Abwehr fehlte die nötige Kompaktheit, wodurch die Saase³Leutershausen Handball II (S3L) zu einfachen Treffern kam. Im Angriff konnten die HaWeianerinnen zwar schöne Aktionen herausspielen, diese jedoch nicht konsequent verwerten. So ging es mit einem Halbzeitstand von 21:12 in die Pause.
In der Halbzeit wurde deutlich gemacht, dass der Schlüssel, um zurück ins Spiel zu kommen, in einer stabilen Abwehr liegt. Leider gelang es nicht, diesen Plan wie gewünscht umzusetzen. Im Laufe der zweiten Halbzeit schlichen sich zusätzlich im Angriff immer mehr technische Fehler ein, die die Gegnerinnen eiskalt ausnutzten. Am Ende stand ein deutlicher 41:24-Erfolg für die S3L auf der Anzeigetafel.
Auch wenn der Start in die Saison anders als erhofft war, hat dieses Spiel unseren Damen klar aufgezeigt, woran gearbeitet werden muss. Jetzt gilt es, im Training konzentriert an den eigenen Stärken zu feilen, die Abwehr zu stabilisieren und im Angriff die guten Ansätze konsequenter abzuschließen.
Die Stimmung im Team bleibt trotz der Niederlage positiv – die Damen sind hochmotiviert, es im nächsten Spiel besser zu machen! Am Sonntag, den 19. Oktober, geht es in der heimischen Sport- und Kulturhalle Ubstadt gegen die Reserve der Damen der HSG St. Leon/Reilingen weiter. Anpfiff ist um 18 Uhr.
Kommt vorbei, unterstützt unsere Damen lautstark und helft dabei, dass die ersten Punkte Daheim bleiben! 💪🔥 Aufstellung und Torschützen:
Tor:
Feld: Luisa Böcker 2, Sarah Degler , Ida Heck 2, Lara-Sophie Kluß 4, Leonie Kraßnitzer , Nina Krämer , Eileen Köhler , Miriam Maier 2, Lena Roth , Lilly Simonis 5, Marlene Willhauk 9/4