Manchmal fühlt sich ein Handballspiel ein bisschen wie ein Brettspiel an. Genau so eines, bei dem man sich eigentlich vornimmt, ruhig zu bleiben – und am Ende doch denkt: „Ach komm, jetzt hör aber auf!“ Genau dieses Gefühl dürfte sich nach diesem Spiel wohl bei vielen Beteiligten eingestellt haben.
Dabei begann die Partie zunächst wie ein klassisches „Zurück auf Start“. Die Gäste erwischten den besseren Beginn und gingen schnell mit 0:2 in Führung. Doch die SG ließ sich davon nicht lange beeindrucken. Schritt für Schritt wurden die Figuren nach vorne geschoben, bis plötzlich der Ausgleich auf der Anzeigetafel stand: 3:3. Kurz darauf übernahm die SG sogar die Führung und setzte sich mit einem kleinen Lauf auf 6:3 und wenig später 9:4 ab.
Alles sah danach aus, als hätte die SG gerade mehrere Sechsen hintereinander gewürfelt.
Doch wie bei Mensch ärgere dich nicht kommt irgendwann der Moment, in dem man kurz vor dem Ziel wieder rausgeschmissen wird. Die Gäste kämpften sich zurück ins Spiel, verkürzten Tor um Tor und glichen beim 10:10 wieder aus. Plötzlich waren die Spielfiguren wieder bunt gemischt auf dem Brett. Kurz darauf lagen die Gäste sogar wieder vorne und setzten sich bis zur Pause deutlich auf 12:19 ab.
Wer jetzt dachte, das Spiel sei entschieden, kennt dieses Brettspiel offenbar nicht gut genug.
Nach dem Seitenwechsel versuchte die SG noch einmal, ihre Figuren Richtung Ziel zu bewegen. Treffer um Treffer fiel auf beiden Seiten, doch der Rückstand blieb zunächst bestehen: 18:26, später 20:29. Die SG gab sich jedoch nicht geschlagen und startete noch einmal eine kleine Aufholjagd. Mit viel Tempo und einigen schnellen Treffern verkürzte man tatsächlich wieder auf 28:33.
Die Hoffnung auf ein großes Comeback flackerte kurz auf – so ein bisschen, wie wenn man im Brettspiel plötzlich wieder eine Sechs würfelt und zwei Figuren gleichzeitig ins Spiel bringen darf.
Doch am Ende hatten die Gäste einfach die besseren Würfel. In der Schlussphase bauten sie ihren Vorsprung wieder aus, während bei der SG einige Würfe nicht den Weg ins Ziel fanden. So stand am Ende ein torreiches Ergebnis von 31:41 auf der Anzeigetafel.
„Mensch… ärgere dich nicht“, wenn du das nächste Spiel der Herren 2 verpasst. Dieses findet am kommenden Samstag (21.03.) um 20 Uhr in Durmersheim statt.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Alessandro Burkhard 3, Robin Debatin 6, Patrick Firnkes , Dominik Gärtner 4/1, Jan Krämer 1, Jakob Köhler 8/2, Dominik Machauer 1, Fabian Müller , Patrick Simianer 3, Leon Würges 2, Joshua Zoz 3
Die SG HaWei musste sich in einem torreichen Spiel auswärts deutlich mit 28:37 geschlagen geben. Vor allem der Start in die Partie machte es der Mannschaft schwer, früh ins Spiel zu finden.
Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Beginn und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Zwar gelang der SG HaWei der erste Anschluss zum 2:1, doch die Heimmannschaft nutzte ihre Chancen konsequent und setzte sich innerhalb weniger Minuten auf 6:2 und anschließend sogar auf 8:2 ab.
Die SG HaWei versuchte anschließend, wieder ins Spiel zu kommen und verkürzte zwischenzeitlich auf 9:5. Doch die Gastgeber hielten das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Über 12:7 und 15:9 blieb die Heimmannschaft klar in Führung.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte gelang es der SG HaWei nicht, den Rückstand entscheidend zu verkleinern. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen konsequent und setzten sich über 18:10 und 20:11 weiter ab. Trotz einzelner Treffer und kämpferischer Bemühungen der SG HaWei ging es mit einem deutlichen 22:13 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die SG HaWei zwar Moral und kämpfte weiter um jeden Ball. Mehrere Treffer sorgten dafür, dass der Rückstand zwischenzeitlich etwas verkürzt werden konnte, unter anderem auf 26:20. Dennoch gelang es nicht, den Abstand wirklich entscheidend zu verkleinern.
Die Gastgeber blieben weiterhin effektiv im Angriff und bauten ihre Führung über 31:23 und 33:26 wieder aus. Auch in der Schlussphase versuchte die SG HaWei weiter dagegenzuhalten, doch die Heimmannschaft spielte die Partie souverän zu Ende.
Am Ende musste sich die SG HaWei in einem offensiv geprägten Spiel mit 28:37 geschlagen geben. Trotz einiger guter Angriffsaktionen machte vor allem der frühe Rückstand die Aufgabe über die gesamte Spielzeit hinweg schwierig.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Lars Johannes
Feld: Mats Brunner 11, Noah Grub 6, Michel Haag 3, Daniel Hilpert , Bastian Kemm 1, Thilo Köhler 4, Kevin Machauer 3, Carolin Retzbach , Benjamin Rupp , Thore Schäfer
Die Zuschauer bekamen ein echtes Torfestival zu sehen, bei dem die SG HaWei am Ende mit 26:25 knapp die Oberhand behielt. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und temporeiches Spiel, in dem beide Mannschaften immer wieder schnell zum Torerfolg kamen.
Der Gast erwischte zunächst den besseren Start und ging früh mit 0:1 in Führung. Doch die SG HaWei antwortete sofort und stellte schnell auf 1:1. Auch danach blieb die Partie völlig ausgeglichen. Nach gut fünf Minuten gelang der SG erstmals die Führung zum 3:2, doch die Gäste blieben hartnäckig und drehten das Spiel wenig später wieder auf 4:6.
Die SG ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Mit viel Tempo im Angriff kämpfte sich das Team zurück und stellte zunächst auf 6:6. Bis zur Mitte der ersten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem keine Mannschaft sich entscheidend absetzen konnte. Erst gegen Ende der ersten Hälfte gelang es der SG HaWei, sich etwas Luft zu verschaffen. Mit mehreren Treffern in Folge setzte sich die Mannschaft auf 12:9 ab.
Doch auch dieser Vorsprung hielt nicht lange. Die Gäste nutzten ihre Chancen und verkürzten wieder auf 12:11. Die SG blieb jedoch konzentriert und legte nach. Über 14:11 und 16:14 behauptete das Team weiterhin die Führung. Bis zur Schlussphase blieb das Spiel jedoch spannend, denn der Gegner blieb stets in Schlagdistanz.
In der hektischen Schlussphase wurde es noch einmal richtig eng. Nach einer knappen Führung von 25:23 kamen die Gäste nochmals heran und verkürzten auf 26:25. Doch die SG HaWei verteidigte den letzten Angriff entschlossen und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Am Ende stand ein hart erkämpfter 26:25-Heimsieg, bei dem vor allem der offensive Mut und der Kampfgeist der SG HaWei den Ausschlag gaben. Ein Spiel, das den Zuschauern bis zur letzten Sekunde Spannung bot.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Joschua Ritter
Feld: Bruno Blau 1, Mats Brunner 5, Max Eissler 7, Noah Grub , Johann Herzog 5, Kevin Machauer 3, Oskar Veit 5
Am kommenden Wochenende stehen für die Jugendteams der SG Hambrücken/Weiher nur wenige Begegnungen an. Die D1 bestreitet ihr Heimspiel am Sonntag um 13:15 Uhr in der Sport- und Kulturhalle Ubstadt‑Weiher. Zu Gast ist der TSV Knittlingen, gegen den die Mannschaft wertvolle Punkte einfahren möchte. Die D2 tritt ebenfalls am Sonntag auswärts an. Um 15:50 Uhr spielt das Team in der Sporthalle Heidelsheim gegen die Spielgemeinschaft SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim 2.
Für die MC‑Jugend sowie die WB‑Jugend steht ein spielfreies Wochenende an – beide Mannschaften können die Pause nutzen, um sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.
Bei den Senioren wartet ein vollgepackter Heimspielsonntag in der Sport- und Kulturhalle Ubstadt‑Weiher.
Den Start macht das Damenteam, das um 15:00 Uhr die zweite Mannschaft der SG Nußloch empfängt. Direkt im Anschluss, um 17:00 Uhr, bestreitet die 1. Herrenmannschaft ihr Heimspiel gegen SG Sulzfeld‑Bretten.
Den Abschluss bildet die 2. Herrenmannschaft, die ebenfalls gegen SG Sulzfeld‑Bretten 2 antritt. Anpfiff ist um 19:00 Uhr, ebenfalls in der heimischen Halle.
Zusätzlich bestreiten die Herren 32 zwei Auswärtsspiele in Heidelsheim:
- Spiel 1 am Samstag um 14:10 Uhr gegen SG Heidelsheim/Helmsheim
- Spiel 2 am Samstag um 15:20 Uhr gegen den SSC Karlsruhe
Also kommt vorbei und feuert unsere Teams an!🤾♂️🔥
Stellen wir uns einmal vor, dieses Lokalderby würde wie ein großes Fußballspiel live kommentiert werden: Mikrofon an, Stimme leicht überdreht und die Emotionen irgendwo zwischen Champions-League-Finale und Kreisliga-Derby. Genau so fühlte sich dieses Spiel an – laut, hitzig und voller Momente, bei denen man als Kommentator eigentlich nur noch rufen möchte: „Was ist hier denn los?!“
Was für ein Derbyabend! Schon beim Anpfiff liegt Spannung in der Luft. Auf den Rängen wird gefrotzelt, auf dem Feld wird um jeden Zentimeter gekämpft – genau so, wie man es aus großen Fußball-Derbys kennt. Die Gastgeber gehen früh mit 1:0 in Führung, doch die SG antwortet sofort mit dem 1:1. Und damit ist klar: Heute wird hier nichts verschenkt.
Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. 2:2, 3:3, 4:4 – beide Teams liefern sich ein Derby, bei dem jeder Treffer laut gefeiert und jeder Pfiff der Schiedsrichter mindestens genauso laut diskutiert wird. Beim 5:5 und 6:6 ist weiterhin alles offen. Die Zweikämpfe werden härter, auf der Bank wird gestikuliert und auf der Tribüne weiß natürlich jeder ganz genau, dass der Schiedsrichter „das doch sehen muss“.
Dann kommt die starke Phase der SG. Angriff um Angriff läuft nach vorne, und plötzlich steht es 7:10. Die Gäste setzen nach und erhöhen auf 8:12. Die Gastgeber versuchen dagegenzuhalten – schließlich will man im Derby nicht vor den eigenen Nachbarn klein beigeben.
Auch nach der Pause bleibt das Spiel hitzig. Die SG hält die Führung und baut sie weiter aus. 14:19, 16:22 – langsam kippt das Derby in Richtung der Gäste. Doch wer Derbys kennt, weiß: Ruhe gibt es hier nie. Jeder Ball wird weiter umkämpft, jede Entscheidung diskutiert und auf der Tribüne wird vermutlich noch Jahre später darüber gesprochen, ob der eine Pfiff jetzt wirklich nötig war.
Als die Gastgeber beim 23:26 noch einmal verkürzen, wird es in der Halle wieder laut. Die Hoffnung lebt – schließlich passieren in Derbys die verrücktesten Dinge. Doch die SG bleibt cool, spielt die Angriffe ruhig aus und setzt immer wieder die entscheidenden Treffer.
Mit der Schlusssirene steht es schließlich 32:36 – Derbysieg für die SG!
So packend wie das Derby war, geht es am 15.03.26 direkt weiter. Die Zweite empfängt die SG Sulzfeld/Bretten um 19 Uhr in der SKH Ubstadt.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 4, Patrick Firnkes 7, Christian Hintermayer , Jan Krämer 1, Jakob Köhler 9/1, Johannes Köhler 5, Dominik Machauer , Patrick Simianer 2, Leon Würges 6, Joshua Zoz 2