Am vergangenen Wochenende empfing die SG HaWei den TV Schriesheim zum wichtigen Heimspiel im Abstiegskampf. Das Hinspiel hatte man noch deutlich für sich entscheiden können (15:23) – entsprechend hoch war die Motivation, endlich wieder wichtige Punkte einzufahren.
Die SG HaWei erwischte einen guten Start in die Partie. Durch einfache Tore und konsequent ausgespielte Angriffe konnten wir uns früh absetzen (6:2, 10. Minute). Der Vorsprung hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, wenn wir nicht zahlreiche 7-Meter-Strafwürfe gegen uns gepfiffen bekommen hätten. Im Angriff fanden wir immer wieder spielerisch gute Lösungen, kombinierten sinnvoll und nutzten unsere Chancen konsequent. Auch defensiv standen wir stabil, gewannen einige Bälle und konnten über schnelles Umschaltspiel zu einfachen Treffern kommen. Fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit schlichen sich jedoch technische Fehler und Unkonzentriertheiten in unser Spiel ein. Ballverluste und überhastete Abschlüsse ermöglichten es den Gästen, wieder heranzukommen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dem TV Schriesheim schließlich der Ausgleich (13:13) – ein bitterer Moment nach zuvor starker Leistung.
Nach dem Seitenwechsel startete der TV Schriesheim deutlich besser in die Partie und ging schnell in Führung. Diese gaben die Gäste im weiteren Spielverlauf nicht mehr aus der Hand. Tor für Tor setzten sie sich ab, während wir uns zunehmend schwertaten, die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln. Zwischenzeitlich kämpfte wir uns noch einmal auf zwei Tore heran und zeigten Moral (19:21, 44. Minute). Doch näher kamen wir leider nicht mehr heran. Am Ende mussten wir eine weitere Niederlage hinnehmen, die im Abstiegskampf besonders schmerzt (23:27).
Nun heißt es, den Fokus nach vorne zu richten. Am kommenden Samstag steht das nächste wichtige Spiel an: Gegen den TSV Handschuhsheim müssen dringend Punkte her, um im Abstiegskampf den Anschluss nicht zu verlieren. Die Mannschaft wird alles daransetzen, die positiven Ansätze aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und über die gesamte Spielzeit konstant abzurufen.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Eileen Köhler
Feld: Luisa Böcker 3, Sarah Degler , Mira Grimm 9, Ida Heck , Marie Hodel 1, Lara-Sophie Kluß 3, Nina Krämer 3, Miriam Maier , Stefanie Notheisen , Alena Ries 2, Lena Roth , Hanna Simianer , Lilly Simonis 2
Die SG HaWei musste sich auswärts beim TV Bretten klar mit 17:38 geschlagen geben. Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Nach einem frühen Rückstand drehte HaWei das Spiel kurzzeitig und ging mit 2:1 in Führung. Beim 2:2 war die Begegnung zunächst völlig offen.
Im weiteren Verlauf übernahmen jedoch die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Über 7:3 und 11:4 setzte sich Bretten Schritt für Schritt ab. Trotz einer genommenen Auszeit gelang es nicht, den Lauf zu unterbrechen. Zur Halbzeit lag HaWei mit 11:18 zurück.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bretten spielbestimmend. Über 24:11 und 29:13 wuchs der Rückstand weiter an. Die SG HaWei zeigte zwar bis zum Schluss Einsatz und kam immer wieder zu eigenen Treffern, konnte die deutliche Niederlage aber nicht mehr verhindern.
Am Ende stand eine klare 17:38-Auswärtsniederlage. Nun gilt es, die Partie aufzuarbeiten und im nächsten Spiel wieder kompakter und stabiler aufzutreten. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Joschua Ritter
Feld: Bruno Blau 3, Max Eissler 6/1, Johann Herzog , Antonijo Jukic , Max Kerti 1, Josef Koslowski 5, Kevin Machauer , Max Wösner 2
Eine „Englische Woche“ – das klingt nach Tee um fünf, Regen von der Seite und höflichem Applaus. Im Handball bedeutet es allerdings: zwei Spiele in einer Woche, wenig Regeneration und Beine, die sich anfühlen wie nach einem London-Marathon. Genau dieses Programm durfte die SG HaWei 2 gegen die TG Neureut 2 absolvieren – Hin- und Rückspiel im Schnelldurchlauf. Very british. Very anstrengend.
Das Hinspiel begann allerdings alles andere als zurückhaltend. Statt Understatement à la „Sorry, may I score?“ gab es Vollgas-Handball. Frühe Tore, gutes Tempo, klare Aktionen – der Start erinnerte eher an ein Feuerwerk über der Tower Bridge als an einen gemütlichen Abend in einem Londoner Pub. Zwischenzeitlich sah das Ganze sehr souverän aus. Doch wie es sich für ein echtes Drama gehört, bekam die Partie eine Wendung. Der Gegner kämpfte sich zurück, der Vorsprung schmolz und die Spannung stieg. Es wurde intensiver, ruppiger, emotionaler – fast schon Premier-League-Niveau, nur ohne Rasen. Dann die Schlussphase: 59 Minuten und 57 Sekunden gespielt, Spielstand ausgeglichen. Drei Sekunden noch. In England würde man sagen: „It’s coming home.“ Letzter Angriff, letzter Wurf – und tatsächlich schlägt der Ball ein. 28:27. Entscheidung in den letzten drei Sekunden. Dramatischer hätte selbst ein britischer Drehbuchautor das kaum schreiben können.
Nur wenige Tage später stand bereits das Rückspiel an. Englische Woche heißt schließlich: kaum Zeit zum Durchatmen. Der Kader diesmal eher „Tea for two“ statt „All you can eat“. Wechseloptionen? Überschaubar. Regeneration? Eher Wunschdenken.
Der Start lief diesmal nicht ganz so königlich. Früh geriet HaWei ins Hintertreffen, musste hinterherlaufen. Doch Aufgeben stand nicht auf der Agenda. Immer wieder kämpfte sich das Team heran, glich aus, blieb im Spiel. Trotz schmaler Bank wurde gerackert, gebissen und verteidigt, als hinge der Buckingham Palace davon ab. In der Schlussphase fehlte jedoch das kleine Quäntchen Energie – vielleicht war der Tank einfach ein bisschen leerer als im Hinspiel. Am Ende stand eine knappe 29:28-Niederlage auf der Anzeigetafel. Bitter, aber mit dieser Moral und diesem Einsatz absolut respektabel.
Eine Englische Woche mit allem, was dazugehört – Last-Second-Drama, knappe Entscheidungen und jede Menge Herzschlagmomente. Ein Sieg wie aus dem Drehbuch, eine Niederlage mit Charakter. Weiter geht’s am 01.03. um 19 Uhr in der LHH gegen die SG Odenheim/Unteröwisheim. Vielleicht diesmal ohne britisches Drama – aber ein bisschen Spannung darf es natürlich wieder sein. Cheers!
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Patrick Firnkes 6, Fabio Häfner 6, Jan Krämer 1, Fabian Müller , Dominik Riegel 3, Patrick Simianer , Jannik Simianer 7, Joshua Zoz 5
Am vergangenen Sonntag musste sich die Damenmannschaft der SG HaWei dem Tabellenführer, der HSG Bergstraße, mit 24:28 (11:13) geschlagen geben. Eine Niederlage, die am Ende deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf größtenteils vermuten ließ.
Die Partie begann vielversprechend für die Gastgeberinnen. Dank einer konzentrierten Anfangsphase und erfolgreicher Treffer gingen die Damen der SG HaWei in Führung. Besonders über Rückraumaktionen und konsequent ausgespielte Angriffe gaben die Damen der SG HaWei zunächst den Ton an.
Doch die Gäste fanden zunehmend besser ins Spiel. Insbesondere durch erfolgreiche Anspiele an den Kreis der HSG Bergstraße landete der Ball im Tor, sodass sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Bis zur Halbzeit blieb die Partie eng, beim Stand von 11:13 ging es in die Kabinen.
Auch in der zweiten Spielhälfte begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Immer wieder glich die SG HaWei aus oder ging knapp in Führung. Beim 14:14, 17:17 oder 19:19 war deutlich zu spüren, dass hier zwei gleichwertige Teams auf dem Feld standen. Großen Anteil daran, dass das Ergebnis lange offenblieb, hatte Torhüterin Eileen Köhler. Mit mehreren Paraden, darunter auch gehaltene Siebenmeter, bewahrte sie das Team vor einem größeren Rückstand.
Bis in die Schlussphase blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Tabellenführer. Doch in den letzten Minuten fehlte der SG HaWei die nötige Sicherheit im Abschluss, während die Gegnerinnen ihre Chancen konsequent nutzten. Mehrere aufeinanderfolgende Treffer sorgten schließlich für das 24:28-Endergebnis, das den engen Spielverlauf nicht vollständig widerspiegelt.
Über weite Strecken zeigte die Mannschaft eine starke und geschlossene Teamleistung und bewies, dass sie mit dem aktuellen Tabellenführer absolut auf Augenhöhe agieren kann. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, um im nächsten Spiel gegen den TV Schriesheim zwei Punkte zu holen. Anpfiff ist um am 01.03. um 15 Uhr in der Lußhardthalle in Hambrücken. Die Damen freuen sich über zahlreiches Publikum. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Eileen Köhler
Feld: Luisa Böcker 3, Sarah Degler 1, Mira Grimm 5/2, Ida Heck , Marie Hodel , Lara-Sophie Kluß 9, Leonie Kraßnitzer , Miriam Maier 4/1, Stefanie Notheisen 1/1, Alena Ries 1, Lena Roth , Hanna Simianer
Zum dritten Mal in dieser Saison traf unsere weibliche B-Jugend auf die Mannschaft der Turnerschaft Mühlburg – und nach zwei Niederlagen zuvor war die Motivation groß, im dritten Anlauf endlich den ersehnten Sieg einzufahren. Ganz nach dem Motto: Aller guten Dinge sind drei!
Die Partie startete vielversprechend. Von Beginn an begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, unsere Mannschaft zeigte Mut im Angriff und stand defensiv stabil.
Ab der 10. Minute jedoch konnten sich die Gäste erstmals leicht absetzen (2:7). Zu viele ungenutzte Torchancen und erneut einige technische Fehler verhinderten, dass wir den Anschluss hielten. Mühlburg nutzte diese Phase konsequent aus und erspielte sich einen kleinen Vorsprung.
In der 14. Minute reagierte das Trainerteam mit einer Auszeit – und diese zeigte Wirkung. Mit einer geschlossenen Abwehrleistung und einem spielfreudigen Angriffsspiel kämpfte sich unser Team wieder heran. Besonders zwischen den Pfosten wurden mehrere freie Würfe entschärft, was der Mannschaft spürbar Auftrieb gab. Trotz der starken Phase ging es mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause (8:12).
Wie so oft erwischten wir leider keinen guten Start in die zweite Hälfte. Die gegnerische Mannschaft konnte sich Tor für Tor weiter absetzen. Auch wenn unsere Spielerinnen nie aufgaben und weiter kämpften, gelang es nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Am Ende mussten wir uns erneut der Turnerschaft geschlagen geben (13:22).
Auch wenn am Schluss wieder eine deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel stand, zeigte die Mannschaft phasenweise sehr gute Aktionen – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Besonders unsere Torhüterin Anouk verhinderte mit wichtigen Paraden eine noch deutlichere Niederlage und war ein starker Rückhalt für das Team.
Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und weiter an Konstanz und Chancenverwertung zu arbeiten. Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel in der Lußhardthalle an. Gegner ist der TV Knielingen. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung von der Tribüne!
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Anouk Schlindwein
Feld: Carina Becker 2, Franziska Braun , Leonie Duhn 4, Hannah Kay , Leonie Machauer , Rosalie Sand , Ina Schönecker 1, Valentina Simon 1, Viola Wagner 5, Loreen Wagner