Herren II

Trainer:
Stefan Böser
Trainingszeiten:
Di. 20.30 - 22.00 Uhr LHH
Do. 20.30 - 22.00 Uhr LHH
Letztes Spiel: 17.01.2026 Turnerschaft Mühlburg - Herren II 40 : 22
Nächstes Spiel: 31.01.2026 16:00 Murgtal Panthers 2 - Herren II

Spielberichte

Turnerschaft Mühlburg - Herren II 40 : 22 (19:9)
Zwischen Yamashita-Sprung und Schäfer-Salto
Die SG Hambrücken/Weiher 2 reiste gut gelaunt zum Auswärtsspiel an – in der Annahme, ein ganz normales Handballspiel vor sich zu haben. Was dann folgte, entpuppte sich allerdings als offizielle Qualifikation für das nächste Landesturnfest.
Schon beim Aufwärmen wurde klar: Die Gastgeber hatten offenbar weniger mit Spielzügen als mit Bodenübungen, Sprungkrafttraining und akrobatischen Einlagen verbracht. Während die SG HaWei 2 noch Bälle warf, wurden auf der anderen Seite bereits Salti vorbereitet.
Zu Beginn hielt man noch tapfer mit. Ein kurzer Abstecher ins Gleichgewichtstraining brachte sogar ein 2:2, ehe die Turnerschaft endgültig ihr Programm startete. Fortan wurde nicht mehr gespielt, sondern geturnt. Angriff? Überschlag. Abwehr? Spagat. Torwurf? Mit Anlauf, Absprung und perfekter Landung.
Spätestens zur Halbzeit war klar: Hier gibt es heute keine Punkte, sondern Haltungsnoten. Die SG HaWei 2 sammelte fleißig Erfahrung, während der Gegner scheinbar von Gerät zu Gerät wechselte. Reck, Barren, Boden – alles war dabei. Der Spielstand fühlte sich zunehmend weniger wie ein Ergebnis und mehr wie eine Startnummer im Mehrkampf an.
Nach der Pause versuchte die SG HaWei 2 noch einmal, das Ganze auf Handball zurückzuführen. Doch jeder Angriff endete in einer neuen turnerischen Darbietung des Gastgebers. Besonders beeindruckend: die Kombination aus schnellem Umschalten und sauberer Landung, für die es aus turnerischer Sicht mindestens eine 9,5 gegeben hätte.
Die SG HaWei 2 hielt dagegen, zeigte Kampfgeist und immerhin solide Grundkenntnisse im „Standweitsprung Richtung Mittelkreis“. Am Ende stand ein 22:40, was in der Turnhalle vermutlich als „sehr gute Gesamtleistung“ durchgegangen wäre.
Nach diesem unfreiwilligen Turntraining heißt es für die SG Hambrücken/Weiher 2: Geräte abbauen, Matten einrollen und den Fokus wieder klar auf Handball legen. Am 31.01. um 16:00 Uhr wartet mit den Murgtal Panthers 2 der nächste Gegner – diesmal hoffentlich ohne Bodenübungen, Kür-Programm oder Wertungsrichter.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Tobias Braun 3/1, Fabio Häfner 5/3, Niels Krempel 1, Jan Krämer 1, Bastian Köhler , Jakob Köhler 6, Dominik Machauer , Fabian Müller , Patrick Simianer 1, Joshua Zoz 5


Herren II - TV Ispringen 2 31 : 31 (19:13)
Eiskalt
T-tau mich auf, Ah, ah, eiskalt. Eiskalt. War es heute bei der Partie zwischen der SG Hawei 2 und dem TV Ispringen zwei.
Freeze ich lauf nicht, ich gleite, was auf dem Handballfeld nicht unbedingt die beste Voraussetzung ist. Die Herren 2 steppen in die SKH und die Crowd geht an die Decke. „Komm wir machen Pardy on the Rocks“, war die Kabinenansprache vor dem Spiel.
Sieben Eismänner auf der Suche nach den heißesten Toren auf dem Feld. Komplett in orange, Gegner in blau. Die ganze SKH kalt. Eiskalt, und der Schiedsrichter startet das Spiel. Eiskalt, alles gefriert. Eiskalt, tau! Eiskalt, können die Herren 2 der Abwehr wiedersteh'n?
Ich seh sie reingehen, wie sie heiß laufen. Doch die Zweite bleib kühl, denn sie wissen, sie werden die Abwehr brechen. Das Spiel des TV Ispringen sieht bezaubernd aus, was für ein Traum von Handball. Doch die Herren 2 wissen, wie sie spielen, doch sind noch nicht aufgetaut (4:6).
Sie bleiben cool, also zieh dich lieber warm an. Der Angriff bringt die Bälle aufs Tor und das Netz peitscht. Viel Schweiß, der von der Stirn tropft. Frostbeul'n gibt's nur auf der Bank, Spaß auf dem Feld ist garantiert, besonders wenn alles so läuft, wie der Trainer sich das vorstellt (15:10).
Plötzlich sehen die Fans, wie heiß die SG ist, man spürt förmlich, wie das Eis bricht. Die Zahlen der Anzeigetafel glüh´n im Hallenlicht. Plötzlich klingelt sie zur Halbzeit (19:13).
Eiskalt steppen sie nach der Halbzeit auf das Feld. Eiskalt, alles gefriert. Leider auch die Leistung. Eiskalt, wer taut sie auf? War ein Zwischenruf von der Tribüne. Eiskalt kann der TV Ispringen an die Leistung der Herren 2 anknüpfen und den Rückstand überstehen (25:22). Eiskalt ziehen die Gäste vorbei. Dennoch gefriert auch ihre Leistung (28:31).
Tau sie auf! Eiskalt spielen die Herren 2 in den letzten fünf Minuten der Partie. Eiskalt wird zum Schlusspfiff das Ausgleichstor geworfen (31:31).
Tau auf und feuer die Herren zwei am kommenden Samstag (17.01.26) um 19:30 Uhr gegen die Turnerschaft Mühlburg an.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Tobias Braun 1, Alessandro Burkhard 4, Dominik Gärtner 2/2, Fabio Häfner 1, Niels Krempel 5, Jan Krämer , Jakob Köhler 8/5, Johannes Köhler 5, Dominik Machauer , Fabian Müller , Patrick Simianer 2, Leon Würges 2, Joshua Zoz 1


Herren II - SV Langensteinbach 2 35 : 22 (16:10)
Schere – LangenSteinbach – Papier
Wenn HaWei schnipp-schnapp gewinnt und LangenSteinbach am Papier scheitert…
Die SG HaWei lud zum Heimspiel – und die Gäste aus LangenSteinbach brachten nicht nur ihren steinernen Namen mit, sondern auch den Versuch, den Hausherren das Leben schwer zu machen. Was sie allerdings nicht ahnten: HaWei hatte an diesem Tag eindeutig Schere gewählt – und schnitt sich mit beeindruckender Leichtigkeit durch die „Steine“ der Gäste.
Das Spiel begann gewohnt wild: Beide Teams warfen munter Tore, als gäbe es beim Schere-Stein-Papier die Option „Torregen“ (5:5, 11 Min). Doch während LangenSteinbach noch suchte, ob irgendwo „Brunnen“ erlaubt ist, zog HaWei schon die Überraschungsschere und schnitt die ersten Lücken in die Abwehr der Gäste (10:8). Die Hausherren trafen quer durchs Alphabet und aus allen Lagen – mal elegant wie Papier, mal hart wie Schere, aber selten so schwerfällig wie Stein (15:09).
Zwischendurch versuchten die Gäste, mit ein paar gelben Karten etwas steinige Härte ins Spiel zu bringen. Doch HaWei blieb stabil wie ein DIN-A4-Blatt: leicht, flexibel, aber erstaunlich widerstandsfähig. Auch die Strafwürfe der Gäste halfen nicht viel – denn was nützt der härteste Stein, wenn die Schere einfach im richtigen Moment zuschnappt?
In der Schlussphase schien LangenSteinbach endgültig begriffen zu haben, dass ihr Stein an diesem Tag nichts zu melden hatte (26:15). Die HaWei-Offensive drehte nochmal richtig auf und feuerte Treffer heraus, als würden sie einen ganzen Papierstapel lochen. Besonders die Flügelscheren hatten offenbar beschlossen, heute Konfetti aus der gegnerischen Abwehr zu schneiden (33:21).
So endete die Partie mit einem deutlichen Sieg für die SG HaWei (35:22), die an diesem Tag klar bewies: Gegen Stein hilft Schere – und gegen HaWei hilft heute gar nichts.
Ein unterhaltsames, torreiches Spiel, bei dem HaWei nicht nur clever spielte, sondern auch zeigte, dass selbst in einem Handballspiel manchmal die einfachsten Regeln gelten:
Schere schlägt Stein. Und Papier – das war heute das Protokoll, auf dem der souveräne Heimsieg festgehalten wurde. Falls jetzt der Drang nach einer gepflegten Runde Schere-Stein-Papier aufkommt, wäre am 14.12.25 die beste Option, diesen Drang zu bewältigen. Die Zweite trifft dort um 19 Uhr in der Erich-Kästner-Halle auf den TSV Graben-Neudorf.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 5, Fabio Häfner 4, Niels Krempel 1, Jan Krämer 1, Jakob Köhler 4, Johannes Köhler 5, Dominik Machauer , Fabian Müller , Patrick Simianer 4, Jannik Simianer 4/1, Leon Würges 4, Joshua Zoz 3


Herren II - HSG Hardt 27 : 41 (12:20)
Nicht weich oder elastisch, sondern fest und widerstandsfähig; kaum nachgebend
Ganz nach dem Motto: „Har(d)te Schale, weicher Kern“ starteten die Herren 2 in die Partie gegen die HSG Hardt. Schon der erste Siebenmeter zum 0:1 zeigte: Hier wird’s har(d)t auf har(d)t kommen. Doch die Zweite ist har(d)t im Nehmen und ließ ihre Gegner sich nicht sofort absetzen (1:1).
Doch dann wurde es „hard(t)core“: Die HSG legte zum 2:3, 3:5 und später 5:7 nach. HaWei kämpfte zwar tapfer, doch es wurde schnell klar: Nur die Har(d)ten kommen in den Garten. Trotzdem gelang der Ausgleich zum 5:5, mit viel har(d)ter Arbeit und großem Kampfwillen.
Danach aber schaltete die Gastmannschaft in den „har(d)t aber herzlich“-Modus – nur ohne herzlich. Mit einem Lauf zum 5:8 und später 6:10 zeigten die Gäste, dass sie das Spiel har(d)t im Griff haben. HaWei wehrte sich nach Kräften und verkürzte auf 6:8, aber die HSG antwortete har(d)tnäckig wie die Staubschicht auf dem Sporthallenboden der SKH.
Zur Halbzeit stand es 9:15, und man muss ehrlich sagen: Das war ein har(d)tes Brot.
Nach der Pause wollte HaWei zeigen: Wir sind har(d)t im Nehmen. Und das gelang auch! Treffer zum 10:17, 12:18 oder 13:21 zeigten, dass die Zweite vorne durchaus har(d)t zuschlagen kann.
Defensiv aber blieb es schwierig. Die HSG Hardt spielte, als hätten sie den Spruch „Von nichts kommt nichts“ persönlich genommen und drehte voll auf. Die Gäste konnten ihre Führung weiter ausbauen– für die Zweite natürlich ein har(d)ter Schlag.
Aber HaWei ließ sich nicht unterkriegen: Treffer um Treffer bewiesen sie, dass die ganze Mannschaft ein Herz aus Har(d)tgummi hat – man prallt zurück, springt wieder hoch und macht weiter.
Manchmal ist die Wahrheit schon har(d)t – besonders diese nach 60 Minuten auf Anzeigetafel. Die Mannschaften trennten sich mit einem 27:41. Doch aufgeben ist keine Option, vor allem nicht für die Herren 2. Am 07.12.25 treffen die har(dt)en Jungs der Zweiten in der LHH, um 19 Uhr auf den SV Langensteinbach 2.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Tobias Braun 1, Alessandro Burkhard , Robin Debatin 4, Patrick Firnkes 1, Fabio Häfner 2/1, Niels Krempel 4, Jan Krämer , Bastian Köhler , Jakob Köhler 5, Dominik Riegel 5/3, Patrick Simianer 1, Leon Würges 1, Joshua Zoz 3


SG Sulzfeld/Bretten 2 - Herren II 35 : 26 (13:13)
Von der Reformation zur Rotation
Die SG HaWei 2 machte sich mit Kutsche und Gaul auf in die Stadt Bretten – jene Stadt, die stolz auf ihren berühmtesten Sohn Philipp Melanchthon und ihr traditionsreiches Peter-und-Paul-Fest ist. Während Sulzfeld/Bretten startete, als müssten sie ihre Stadtmauer gegen eine feindliche Armee verteidigen, taten wir uns auf den alten Backsteinstraßen schwer. Die Gastgeber legten vor und zogen schnell bis zum 5:1 davon, sodass man fast erwartet hätte, Melanchthon würde vom Hallenrand aus ermahnend rufen: „Ihr sollt den Ball führen und nicht der Ball euch!“
Doch wie es sich für die SG HaWei 2 gehört, kann sie nur schwer beeindruckt werden. Allmählich war der Mut da, der sonst eher beim Peter-und-Paul-Fest den Landsknechten vorbehalten ist. Die Aufholjagt zum 6:6 ähnelte einem Sprint der Knechte zu einem reich gedeckten Essenstisch. Auf einmal wurde mit einer reformatorischen Entschlossenheit gespielt, die Philipp Melanchthon sicher stolz gemacht hätte. Und tatsächlich gelang es sogar, das Spiel zu drehen – 6:8, später 8:10 – und die Gastgeber mussten staunend feststellen, dass Herren 2 nicht nur mitgereist waren, um sich die Brettener Altstadt anzusehen.
In der Mitte des Spiels entwickelte sich eine Partie, die man genauso gut als Theaterstück auf dem Marktplatz hätte aufführen können: ein ständiges Hin und Her, geführt mit der Dramatik eines historischen Festumzugs, nur mit weniger Pferden und deutlich mehr Körperkontakt. Ausgleich, Führung, Rückstand – alles dabei (17:17). Beide Teams lieferten sich ein emotionsgeladenes Duell, das jeder mittelalterlichen Belagerung würdig gewesen wäre.
Doch dann kam der Moment, in dem der rote Faden durch einen Windstoß weggeweht wurde – möglicherweise, weil der Blick Richtung der charmanten Brettener Fachwerkhäuser durch zu lange war. Sulzfeld/Bretten nutzte diese kurze Schwächephase konsequent aus und setzte sich peu à peu ab. Am Ende stand ein doch recht klares 35:26 für den Gastgeber, der an diesem Tag einfach abgeklärter war (35:26).
Wer jetzt genau dieser Melanchton war und ob er wirklich in der Halle gesessen ist, weiß ich als Schreiberling leider nicht genau. Was ich aber weiß ist, dass die Herren 2 am kommenden Samstag den 22.11. um 18 Uhr ihre besten Pferde aus dem Stall holen, um die nächsten zwei Punkte in der Sport- und Kulturhalle Ubstadt zu sichern.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Tobias Braun 1, Patrick Firnkes 1, Jens Grub 5, Dominik Gärtner 3, Fabio Häfner 6, Niels Krempel 1, Jan Krämer , Dominik Machauer , Dominik Riegel , Patrick Simianer 3, Leon Würges 6/1


Herren II - TV Forst 2 36 : 29 (15:12)
Expedition Dreifachbelegung erfolgreich
Neues Terrain, neues Abenteuer – die zweite Mannschaft der SG HaWei machte es Christoph Kolumbus gleicht und wagte sich an diesem Wochenende in unbekannte Gefilde: die Rheintalhalle in Kirrlach wurde erobert. Zwar ohne großes Schiff aber mit genauso viel Willen wie Kolumbus Amerika entdeckte. Die Rheintalhalle ein Ort, an dem die Luft nach frischem Linoleum roch, der Boden noch kein vertrauter Freund war und die Gemeindemitarbeiter bei der Bearbeitung der Hallenbelegung wohl selbst überrascht waren, plötzlich ein HaWei-Spiel zeigen zu dürfen.
Wie echte Entdecker betraten die HaWei-Männer ihr neues Basislager – vorsichtig, aber mit der Entschlossenheit einer eingespielten Expeditionstruppe. Zwar traf man auf keine unbekannte Population, aber Erfurcht der Expeditionsgruppe HaWei 2 vor den Gegnern war da. Der Gegner aus Forst, mit geschwächtem Kader machte dennoch früh klar, dass er die Rolle des freundlichen Durchreisenden nicht allzu ernst nehmen würde. Doch HaWei hatte andere Pläne. Nach einem kurzen Abtasten ging es steil bergauf: von 2:2 auf 7:4 und weiter auf 10:6 – die ersten Höhenmeter waren genommen.
Die Halle in Kirrlach begann zu beben. Ob es vom Hallenboden kam oder von der Stimmung auf der Bank, lässt sich schwer sagen – auszuschließen ist ein Erdbeben. Fest steht: HaWei fand seinen Rhythmus. Während Forst abseits der befestigten Wege versuchte, die starken Herren 2 einzuholen, bauten diese, Schritt für Schritt, Wanderstock für Wanderstock den Vorsprung aus. Zur Halbzeit stand es 15:12 – ein solider Zwischenstopp auf der Expedition.
Nach der Pause wurde aus dem Aufstieg ein echter Gipfelsturm. Die Abwehr stand wie ein Fels in der neuen Umgebung, vorne krachten die Bälle mit der Präzision eines GPS-Navigators ins Netz. Über 20:17, 25:20 und 30:24 schraubte sich HaWei weiter nach oben, als hätte man endlich den richtigen Tritt gefunden. Forst kämpfte tapfer, aber die Einholjagt musste aufgrund von Wadenproblemen und falschem Schuhwerk abgebrochen werden.
Am Ende stand es 36:29 – ein Ergebnis gleichzustellen mit der Weltumrundung. Die erste Expedition nach Kirrlach war geglückt: Keine Höhenkrankheit, keine Orientierungslosigkeit, dafür jede Menge Teamgeist und ein klarer Kurs Richtung Erfolg.
Am kommenden Sonntag, den 16.11.25 legt das Expeditionsschiff der Herren 2 erneut ab. Kurs wird auf Partie gegen die SG Sulzfeld/Bretten 2 gemacht. Ziel der Reise sind die nächsten 2 Punkte.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Jan Reif
Feld: Tobias Braun 3, Alessandro Burkhard 6, Patrick Firnkes 1, Dominik Gärtner 2, Fabio Häfner 1, Niels Krempel 3, Jan Krämer , Jakob Köhler 2, Johannes Köhler 3/2, Dominik Machauer , Patrick Simianer 4, Leon Würges 9, Joshua Zoz 2


SG Odenheim/Unteröwisheim - Herren II 24 : 29 (11:15)
Ornithologen entdecken neuen Zugvogel
Wenn im Kraichgau vom „Eagle“ (englisch für Adler) die Rede ist, denkt man an gefährliche Raubvögel, die majestätisch über die Hügellandschaft im Nordwesten von Baden-Württemberg schweben. Aber wussten sie, dass Adler Zugvögel sind? Auf jeden Fall stellte sich das am letzten Sonntag beim Spiel der Herren 2 heraus.
Die SG Odenheim/Unteröwisheim auch bekannt als die Kraichgau Eagles luden die Herren 2 in ihren Horst ein. Mit einem kräftigen Vogelgezwitscher begann die wilde Flugeinlage, wobei zu Beginn nur ein vorsichtiges Flügelschlagen auf beiden Seiten wahrgenommen werden konnte (4:4).
Während die Kraichgau Eagles noch nach der perfekten Thermik suchten, konnten sich die Herren 2 in einen Steigflug spielen (9:13). Mit präzisen Flugmanövern und dem perfekten Adlerauge für Lücken und Torchancen, nahmen sie einen großen Platz im Habitat der Kraichgau-Eagles ein. (11:15)
Nach dem Landeanflug zur Hälfte der Partie schien es so, als hätten die Eagels beim Abheben die falsche Richtung eingeschlagen. Aus einem Interview mit einem spezialisierten Ornithologen für Adler geht hervor, dass die einzige Erklärung für das zugvogelartige Verhalten der Kraichgau-Eagles, ein Fehler des inneren Kompasses sein muss. Wobei man aus inneren Kreisen erfahren hat, dass sie die umherfliegenden Muffins beim Kuchenverkauf als eine größere Beute hielten als die Gegner aus HaWei. Diese schaffte es auch nach der Halbzeit die richtigen Winde zu treffen und konnten sich somit immer näher zum Sieg segeln lassen (24:29).
Und falls Sie am kommenden Sonntag um 14 Uhr noch nichts zu tun haben, dann kommen Sie gerne in die Rheintalhalle Kirrlach zum Birdwatching (englisch für Vogelbeboachtung) um live und in Farbe zu sehen, wie die nächsten 2 Punkte aus einem fremden Vogelnest geelstert werden.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Jan Reif
Feld: Alessandro Burkhard 1, Robin Debatin 1, Dominik Gärtner 6, Niels Krempel , Jan Krämer , Johannes Köhler 7, Dominik Machauer 1, Patrick Simianer 1, Jannik Simianer 5/1, Leon Würges 4, Joshua Zoz 3


Herren II - Turnerschaft Mühlburg 29 : 34 (13:7)
ARD-Krimi lässt Zuschauer erstarren
Ein kalter Wind weht über Hambrücken. Die Halle liegt still.
Doch wer genau hinhört, spürt es – das Prickeln vor der Tat. Heute wird geschwitzt, geschrien… und geschossen.
Als die SG HaWei 2 an diesem Nachmittag die Turnerschaft Mühlburg empfängt, ahnt niemand, dass es ein Spiel wird, über das man noch lange spricht. Ein Spiel, das mehr Thriller als Sportveranstaltung ist.
Die ersten Minuten verlaufen ruhig – fast zu ruhig. 1:0, 2:1, 3:3.
Ein klassisches Abtasten, wie zwei Ermittler, die sich gegenseitig den Puls fühlen. Doch dann – ein Ruck. HaWei legt los wie ein eingeschliffenes Ermittlerduo auf der Spur eines spektakulären Falles. Über 5:3, 10:6 und 13:7 setzen sie klare Zeichen: Hier wird nicht verhandelt, hier wird aufgeklärt.
Doch in jedem guten Krimi gibt es diesen einen unaushaltbaren Punkt.
Ausgerechnet nach der Pause schleichen sich die ersten Zweifel ein. Mühlburg, das Team mit der undurchsichtigen Agenda, wittert seine Chance. Tor um Tor rücken sie näher, die Halle wird zum Tatort der Spannung. 22:22 – Gleichstand. Ein Moment, so still, dass man das Netz des Tores sich im Wind bewegen hört.
Und dann kommt er – der Retter zwischen den Pfosten.
Ein Mann, der Bälle fängt, als würde er Geheimnisse bewahren.
„Wenn der einen Wurf hält, hörst du sogar den Ball erschrecken“, murmelt jemand von der Bank.
Immer wieder vereitelt er Mühlburgs Versuche, das Spiel endgültig zu drehen. Er springt, hechtet, fliegt – ein Torhüter auf einer Mission.
Doch gegen das Unvermeidliche kommt auch er nicht an: Am Ende steht ein 29:34.
Aber das Ergebnis ist nur die Oberfläche.
Darunter brodelt etwas anderes – ein Gefühl. Der Stolz, alles gegeben zu haben. Der Hunger nach der nächsten Partie. Und das Wissen: In dieser Halle wurde nicht einfach Handball gespielt. Hier wurde auch richtiger guter Kuchen verkauft.
Die Kamera fährt langsam über das leere Tor. Das Licht flackert. Eine Stimme aus dem Off:
„Der Fall Mühlburg ist vorerst geschlossen. Doch HaWei wird zurückkehren.“
Schwarzblende. Schriftzug erscheint:
„HaWei 2 – Zwischen Sporthallendusche und Verhörraum.“

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 3, Patrick Firnkes , Dominik Gärtner 1, Christian Hintermayer , Niels Krempel , Jan Krämer , Johannes Köhler 12/3, Dominik Machauer 2, Patrick Simianer 1, Leon Würges 6/1, Joshua Zoz 4


Herren II - Murgtal Panthers 2 23 : 30 (9:14)
Raubkatzenfütterung um 19:00 Uhr
Ein lauer Sonntagabend in der Lußhardthalle. Die Halle war bereit, die Zuschauer voller Vorfreude – und dann kamen sie: die Murgtal Panthers. Mit schwarz glänzendem Fell, spitzen Eckzähnen und frisch von der Pediküre gerichteten Krallen liefen sie geschmeidig auf das Spielfeld auf.
Von Beginn an zeigte sich, dass die Gäste nicht zum Kuscheln gekommen waren. Ehe man „Abwehr verschieben!“ rufen konnte, stand es 1:4. Die Männer aus HaWei schauten sich kurz an, schüttelten den Kopf – und beschlossen dann, dass man sich im eigenen Revier von niemandem das Revier markieren lässt.
Mit Leidenschaft, Körpereinsatz und einer gehörigen Portion Wut im Bauch kämpfte sich die SG zurück. Beim 5:8 begann das Publikum wieder zu glauben, beim 7:9 lag der Duft der Aufholjagd in der Luft. Doch jedes Mal, wenn die SG heranrückte, streckte der Panther wieder seine Krallen aus. Zur Halbzeit stand es 9:14, und man wusste: Das wird kein Spaziergang, sondern eine Safari.
Nach der Pause brüllte die SG zurück. Zwischenzeitlich fiel das 12:16, dann das 14:18, und als das 16:20 auf der Anzeige erschien, begann der Panther nervös mit dem Schwanz zu zucken. Doch trotz beherztem Kampf, cleverer Pässe und einiger Treffer aus dem Rückraum gelang es den HaWei-Jungs nicht, die exotischen Raubkatzen endgültig zu bändigen. Mit abgerissener Leine und einigen Kratzern mussten sich die Herren 2 mit einem 23:30 geschlagen geben.
Alle Fans die aufgrund ihrer Katzenhaarallergie die Zweite am letzten Spiel nicht unterstützen konnten, bekommen am 19.10.25 um 16 Uhr in der Lußhardthalle ihre nächste Chance.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 2, Dominik Gärtner 2/1, Jan Krämer , Johannes Köhler 4, Dominik Machauer 1, Fabian Müller 1, Patrick Simianer 3, Jannik Simianer 2/1, Leon Würges 5, Joshua Zoz 3


TV Ispringen 2 - Herren II 31 : 29 (15:14)
Asterix & Obelix (I)springen in den Kreis
Wir befinden uns im Jahre 2025 nach Christus. Der Handball ist immer noch nicht Top 1 der Mannschaftssportarten in Deutschland. Und doch bestritten die Gallier aus HaWei einen weiten Weg um den (I)springenden Römern ihren Qualitätshandball zu zeigen.
Von Beginn an schien es, als ob der Rückraum und der Kreis ihre Rollen klar verteilt hatten: Der eine flink, clever und listig wie Asterix, der andere kräftig, bullig und mit dem Blick fürs Entscheidende wie Obelix. Gemeinsam sorgten sie für eine frühe Führung – 0:3 stand es, und die (I)springenden Römer schauten sich verdutzt an.
Doch wie in jedem guten Comic kamen die Gegenspieler zurück. Mit viel Wucht, ein paar 7-Metern und der nötigen Portion Römer-Glück glichen sie zum 7:7 aus. Das Spiel wogte hin und her wie ein Hinkelstein (großer Stein, der hin und her wiegt und manchmal umfällt), der gerade noch balanciert und dann wieder kracht. Zur Halbzeit lagen die Gallier aus HaWei 15:14 hinten – das Dorf wackelte, aber es fiel nicht.
In Hälfte zwei erlebten die Zuschauer dann ein Fest: Mal setzte Asterix mit einem listigen Pass Obelix in Szene, mal wuchtete dieser das Ding einfach rein, als hätte er gerade ein Wildschwein erlegt. Zwischenzeitlich lagen die (I)springenden Römer mit 25:22 vorne – doch dann kam die Magie des Duos zurück. Innerhalb weniger Minuten stand es plötzlich 25:27, und die mitgereisten Gallier rieben sich die Augen. Asterix und Obelix waren wieder da!
Leider hatten die Römer sich die letzten Zaubertränke von Asterix und Obelix erschlichen. Mit einem späten Lauf sicherten sie sich ein 31:29. Für die Gallier und Asterix & Obelix blieb zwar kein Sieg, aber dafür das Gefühl, dass man mit dem richtigen Zusammenspiel jederzeit auch scheinbar übermächtige Römer in Schwierigkeiten bringen kann.
Und wer weiß – vielleicht bringt der Druide am 12.10.25 um 19 Uhr einen richtigen Zaubertrank mit in die Lußhardhalle Hambrücken. Bis dahin bleibt: Asterix und Obelix haben auch an diesem Tag bewiesen, dass ein starkes Duo den Unterschied macht.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Robin Debatin 3, Dominik Gärtner 2, Fabio Häfner 7, Jan Krämer , Jakob Köhler 3, Johannes Köhler 4, Dominik Machauer , Patrick Simianer 2, Leon Würges 8, Joshua Zoz


Herren II - SG KIT/MTV Karlsruhe 2 35 : 31 (19:13)
Goethes Faust und HaWei 2
Die wohl bekannteste Frage der deutschen Literaturgeschichte bescherte den Herren 2 zur Saison 25/26 einen neuen Trainer. Stefan Böser antwortet auf die Frage „Nun sag, wie hast du's mit dem Trainieren?“ zu Beginn nur ausweichend. Nach weiteren Gesprächen dann die erfreuliche Nachricht: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft". Und somit starteten die Herren 2 am 21.09 mit neuem Trainer und hoher Motivation gegen die SG KIT/MTV Karlsruhe 2 in die neue Saison.
Erster Akt
Das Spiel begann wie ein aufziehendes Schauspiel, das Publikum gespannt, die Arena erfüllt von einem Raunen, als beide Mannschaften ihr Heil im Angriff suchten. Noch schien das Geschehen ein offener Tanz der Möglichkeiten, ein Ringen von Kraft und Wille. Doch bald fand die SG HaWei schneller ihren Rhythmus, als sei ihnen eine unsichtbare Hand gewogen. Angriff für Angriff nahm Gestalt an, die Pässe flossen, die Abschlüsse fanden ihr Ziel, und so erarbeiteten sie sich eine komfortable Führung von 15:8.
Es war, als hätte der neue Lenker ihnen die Zauberformel ins Ohr geflüstert, ein Wort von der Art, die nicht bloß taktisch klingt, sondern tief in die Brust dringt: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“
So schien dieser erste Akt der Saison beinahe wie ein Pakt: das Versprechen, unter neuer Führung nicht nur zu kämpfen, sondern auch zu siegen, als habe die Mannschaft ihre Seele in den Dienst des Spiels gestellt, um das Glück des Sieges zu erringen (19:13).
Zweiter Akt
Doch wie in jedem Schauspiel, so regte sich auch hier die Gegenseite, die sich nicht willig in ihr Schicksal fügen wollte. Mit neuem Mut bäumten sie sich auf, warfen Tor um Tor, und plötzlich war die klare Führung gefährdet (25:21). Der Zweifel – ein alter Begleiter der HaWei – kroch heran, flüsterte: „Vertraust du zu sehr auf dein Glück? Meinst du, die Kräfte reichen ewig?“
Für einen Moment schien es, als könnte das Werk der ersten Halbzeit entgleiten, als würde der Gegner die Bühne erobern und die Herren 2 zu Statisten ihres eigenen Dramas machen. Doch da erhob sich eine Auszeit, nicht als Zauberer, sondern als Rufer der Ordnung. Mit ruhiger Stimme kam die Vernunft zurück und mahnte: „Im Anfang war die Tat.“
Und so wurde das Wort zur Tat. HaWei gewann Ball um Ball, setzte ihre Körper in die Waagschale, kämpfte mit Herz und Wille. Das Publikum spürte es – der Zweifel wich, die Versuchung war überwunden, und das Drama nahm erneut Fahrt auf in Richtung der eigenen Stärke (32:26).
Dritter Akt
Tor um Tor kehrte die Sicherheit zurück, der Vorsprung wuchs, und das Ringen wandelte sich vom bangen Kampf zur Gewissheit des Triumphs. Es war, als ob über den Köpfen der Spieler die Stimme des Dichters erklänge: „Verweile doch, du bist so schön!“ Denn in diesen Momenten war alles vereint – die Tat, der Wille, der Sieg (35:31).
Wer dieser Faust ist und warum er einen Pakt mit dem Teufel eingeht, weiß ich auch nicht ganz genau. Was ich weiß, ist, dass die Herren 2 am 05.10 um 17 Uhr den zweiten Teil des Dramas schreiben und dafür einiges an Unterstützung benötigen.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Alessandro Burkhard 2, Robin Debatin 7, Patrick Firnkes 3, Christian Hintermayer , Fabio Häfner 2/1, Jan Krämer , Jakob Köhler 8/2, Johannes Köhler 4, Dominik Machauer , Patrick Simianer 3, Jannik Simianer 2, Leon Würges 3, Joshua Zoz 1