Herren II

Trainer:
Stefan Böser
Trainingszeiten:
Di. 20.30 - 22.00 Uhr LHH
Do. 20.30 - 22.00 Uhr LHH
Letztes Spiel: 25.04.2026 SG KIT/MTV Karlsruhe 2 - Herren II 28 : 24
Nächstes Spiel: Kein Spiel mehr diese Saison.

Spielberichte

Relegation zur Bezirksliga: Drei Spiele, ein Ziel
Die Herren 2 steht vor einem entscheidenden Wochenende im Kampf um die Bezirksliga. In einem Relegationsturnier mit insgesamt drei Spielen kämpft die Mannschaft um den Platz in der kommenden Saison. Die Partien werden auf zwei Wochenenden verteilt ausgetragen und versprechen Spannung bis zur letzten Minute.

Der Auftakt fand am vergangenen Sonntag in der heimischen Sport- und Kulturhalle in Ubstadt-Weiher statt. Dort traf unsere Mannschaft um 14:00 Uhr auf die SG Stutensee/Weingarten 2. Vor heimischer Kulisse setzte die Herren 2 direkt ein Ausrufezeichen und sicherte sich mit einem souveränen 28:19-Sieg eine gute Ausgangslage für die weiteren Begegnungen.

Am kommenden Wochenende wartet dann der zweite und entscheidende Turniertag. Am Sonntag, den 17. Mai, stehen gleich zwei Spiele auf dem Programm. Zunächst trifft das Team um 14:00 Uhr auf die HSG Ettlingen 3, ehe um 17:30 Uhr das Duell gegen den TVS 1907 Baden-Baden 3 folgt. Austragungsort der beiden Begegnungen ist die Rheintalhalle in Sandweier.

Gespielt wird bei allen Partien über jeweils 2 x 25 Minuten. Damit ist neben spielerischer Qualität auch eine konzentrierte und intensive Leistung über die gesamte Spielzeit gefragt. Die Mannschaft hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen, um gemeinsam das Ziel Bezirksliga zu erreichen.


SG KIT/MTV Karlsruhe 2 - Herren II 28 : 24 (15:9)
HaWei zwischen Hörsaal, Klausur und ECTS-Punkten
Die Auswärtsaufgabe bei der SG KIT/MTV KA 2 begann für die SG HaWei durchaus ordentlich. In einer ausgeglichenen Anfangsphase blieb man über 3:3 und 6:5 in Schlagdistanz und zeigte, dass man sich im „Hörsaal“ nicht verstecken wollte. Doch Mitte der ersten Hälfte übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Über 10:6 und 13:9 setzte sich die Karlsruher Uni-Truppe ab und baute den Vorsprung bis auf 15:9 aus – als hätten sie in dieser Phase Zugriff auf die besseren Skripte gehabt.
Doch HaWei ließ die Vorlesung nicht einfach über sich ergehen. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Gäste mit viel Moral zurück. Über 18:13 arbeitete sich die Mannschaft Tor um Tor heran und stellte beim 18:17 plötzlich die Frage, ob hier doch noch eine erfolgreiche Nachprüfung möglich sein könnte.
Als das Momentum zu kippen schien, fanden die Gastgeber jedoch wieder Antworten und zogen über 21:17 und 24:19 erneut davon. Gerade in dieser Phase hatte man das Gefühl, dass die SG KIT/MTV A immer dann eine Musterlösung parat hatte, wenn HaWei gefährlich wurde.
Trotzdem gab die Mannschaft nie auf. In der Schlussphase verkürzten die Gäste noch einmal auf 26:23 und später 27:24 und hielten die Partie bis in die letzten Minuten offen. Zur ganz großen Wende reichte es am Ende jedoch nicht mehr, weil die Gastgeber mit dem Schlusspunkt zum 28:24 den Deckel draufmachten.
Die „Semester“-Endparty hat bei der SG HaWei am vergangenen Wochenende in der heimischen Halle erfolgreich stattgefunden. Damit verbunden sind auch immer Abgänge. Die Herren 2 verabschieden sich von dem langjährigen Spieler Dominik Gärtner sowie vom diesjährigen Coach Stefan Böser. Glücklicherweise verlängern beide in der Masterklasse AH ihre Handballkariere und gehen der SG HaWei nicht verloren.
Zudem möchte sich die Zweite für jegliche Unterstützung bei ihren Fans bedanken und hofft, dass auch in der kommenden Saison wieder fleißig angefeuert wird.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Bastian Köhler
Feld: Patrick Firnkes 1, Dominik Gärtner 6/2, Christian Hintermayer , Philipp Huber , Niels Krempel 7, Jan Krämer 1, Dominik Machauer 3, Leon Würges 6


Herren II - TSV Graben-Neudorf 31 : 29 (16:11)
Zwischen Sandbank, Derby und Wellengang
Während draußen irgendwo ein gestrandeter Wal namens Timmy für Schlagzeilen sorgt und Helfer alles daran setzen, ihn zurück ins Meer zu bringen, zeigte die SG HaWei in der eigenen Halle, wie man sich aus einer guten Lage nicht aus der Ruhe bringen lässt – selbst wenn die Wellen plötzlich höher schlagen.

Der Start gehörte nämlich klar der Heimmannschaft. Die Zweite legte los wie eine perfekte erste Welle und ging früh mit 3:0 in Führung. Alles lief rund, die Bewegungen waren sicher – fast so, als hätte Timmy direkt die richtige Strömung erwischt.

Doch dann kippte das Spiel ein wenig.
Die Gäste arbeiteten sich Stück für Stück heran, als würden sie versuchen, die Welle umzudrehen. Aus der klaren Führung wurde ein offenes Spiel, beim 4:3 war der Vorsprung geschmolzen, und spätestens beim 6:6 war wieder alles auf Anfang gestellt. Ein bisschen fühlte es sich an wie bei Timmys Rettung: Kaum denkt man, man hat die Kontrolle, schon zieht das Wasser wieder in eine andere Richtung.

Was folgte, war ein echtes Hin und Her.
Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, Führungen wechselten, kein Team konnte sich wirklich absetzen. Es war, als würden beide Seiten gleichzeitig versuchen, die perfekte Welle zu erwischen – mal mit Erfolg, mal mit ordentlich Gegenwind.

Kurz vor der Pause gelang HaWei dann wieder ein kleiner Durchbruch.
Mit einem Zwischenspurt sicherte man sich erneut die Führung und ging mit Rückenwind in die Kabine. Timmy würde sagen: „Okay, jetzt bin ich wieder ein gutes Stück näher am Meer.“

Nach der Pause zeigte die SG dann ihre stärkste Phase. Über Zwischenstände wie 12:9 und 15:10 baute man den Vorsprung weiter aus. Die Angriffe liefen flüssig, die Abschlüsse saßen – die Welle trug jetzt eindeutig die Heimmannschaft.

Doch wie bei jeder Wal-Rettung kam nochmal eine kritische Phase.
Die Gäste gaben sich nicht geschlagen, kämpften sich zurück und verkürzten auf 20:17. Plötzlich war wieder Spannung drin, und für einen kurzen Moment wirkte es so, als könnte das Spiel nochmal kippen – ganz wie Timmy, der kurz davor ist, wieder Richtung Strand gedrückt zu werden.

Aber HaWei behielt die Ruhe. Keine Panik, kein hektisches Spiel – stattdessen kontrollierte Aktionen und die richtigen Entscheidungen im richtigen Moment.

In der Schlussphase wurde es dann nochmal eng. Beim 25:23 lag HaWei vorne, doch die Gäste blieben dran und machten weiter Druck. Es war ein bisschen wie die letzten Meter Richtung Meer: anstrengend, zäh – aber mit klarem Ziel vor Augen.

Und genau dieses Ziel erreichte die SG HaWei.
Mit einem 31:29-Heimsieg brachte man das Spiel über die Ziellinie und sorgte dafür, dass die Punkte im eigenen Hafen bleiben.

Nicht nur der Wal Timmy braucht Unterstützung, um wieder zurück in seinen gewohnten Lebensraum zu kommen. Auch die Herren 2 brauchen Unterstützung bei ihrem letzten Rundenspiel der Saison 25/26. Dieses findet am Samstag, den 25.04.2026, um 14 Uhr gegen die SG KIT/MTV Karlsruhe 2 statt.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Robin Debatin 1, Patrick Firnkes 3, Dominik Gärtner 1, Niels Krempel , Jan Krämer , Jakob Köhler 6, Johannes Köhler 6, Dominik Machauer 1, Fabian Müller , Patrick Simianer 2, Jannik Simianer 6/1, Leon Würges 3, Joshua Zoz 2


SV Langensteinbach 2 - Herren II 38 : 19 (19:9)
Oops… we did it again
„Oops… we did it again“ – und nein, es geht nicht um ein Comeback von Britney Spears, sondern um den mittlerweile fast schon traditionellen Fehlstart der Herren 2. Man könnte meinen, der Song läuft vor dem Anpfiff in der Kabine – nur leider wird er ein bisschen zu ernst genommen.
Der Beginn? Sagen wir mal so: Während der Gegner schon voll im „Circus“-Modus war, lief die SG HaWei noch irgendwo zwischen Aufwärmen und „I’m not a girl, not yet a woman“. Schnell stand es 1:5, dann 1:8 und kurze Zeit später sogar 1:11. Das war weniger „Hit me baby one more time“ und mehr „Hit us please not that many times“.
Erst nach der Auszeit kam langsam Leben ins Spiel. Die Abwehr stabilisierte sich ein wenig, vorne wurden Chancen besser genutzt – und plötzlich war man zumindest wieder halbwegs im Spiel. Über 3:9, 6:13 und 8:15 kämpfte sich die SG HaWei zurück. Zur Halbzeit stand es dann 9:20 – immer noch deutlich, aber immerhin: „Stronger“ vibes waren langsam zu spüren.
Die zweite Hälfte? Ein bisschen wie eine Playlist auf Shuffle. Mal lief’s, mal eher nicht. Nach dem Seitenwechsel ging es über 10:22 und 12:25, später 15:28. Der Abstand blieb konstant groß. Vor allem im Angriff blitzte immer wieder auf, was eigentlich möglich wäre, wenn man nicht jedes Mal erst nach 10 Minuten aufwacht.
Zwischendurch wurde es sogar wild: verworfene Siebenmeter auf beiden Seiten, Zeitstrafen, schnelle Tore, ein kleines „Toxic“-Durcheinander auf dem Feld. In der Schlussphase stand es 16:31, dann 18:36 und am Ende 19:38. Das Ergebnis ist deutlich, keine Frage. Wer nur auf die erste Viertelstunde schaut, weiß auch warum.
In den folgenden drei Wochen heißt es „My loneliness is killing me“, um es mit den Worten von Britney zu sagen. Den das nächste Spiel der Herren 2 findet erst am 18.04.26 statt. Anpfiff zum Derby ist um 19 Uhr gegen den TSV Graben-Neudorf. An diesem Tag findet zudem noch der Rundenabschluss der SG HaWei statt. Die Herren 2 als auch die Herren 1 (Spielstart 17 Uhr) freuen sich über reichlich Unterstützung beim letzten Heimspieltag der laufenden Saison. Bis dahin wünschen die Herren 2 schöne Ostern.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Dominik Gärtner 3, Jan Krämer , Jakob Köhler 5/2, Johannes Köhler 1, Dominik Machauer , Patrick Simianer 2, Jannik Simianer 3, Leon Würges 2, Joshua Zoz 3


HSG Hardt - Herren II 40 : 21 (21:10)
Hardtstyle Festival eskaliert
Was in Hardt stattfand, war weniger ein Handballspiel als vielmehr ein ausgewachsenes Hardtstyle-Festival. 60 Minuten Dauerbeschallung, BPM jenseits der Schmerzgrenze und eine SG HaWei 2, die sich plötzlich im falschen Line-up wiederfand.
Dabei begann alles noch recht entspannt – quasi Warm-up-Set. Die SG kam gut rein, glich zum 2:2 und 3:3 aus und dachte sich: „Okay, wir grooven uns hier langsam rein.“
Doch dann betrat der Headliner die Bühne: Hardt.
Und ab da hieß es nur noch: Kick. Bass. Tor. Wiederholen.
Aus einem knappen Spiel wurde schneller ein 11:7 als man „Reverse Bass“ sagen kann. Die SG stand gefühlt im Publikum und dachte sich: „Warum ballert das hier so?“
Spätestens beim 17:9 war klar: Das ist kein chilliges Set – das ist 180 BPM Abriss mit Strobo direkt ins Gesicht.
Die Auszeit der SG wirkte dabei wie der Versuch, auf einem Hardtstyle-Festival kurz die Musik leiser zu drehen – hat natürlich niemanden interessiert. Hardt drehte weiter auf: 21:10, 30:14… der Drop kam nicht mehr, weil er nie aufgehört hat.
Die SG kämpfte sich immerhin nochmal auf 33:17 ran – so ein bisschen Afterparty-Vibe, wo man nochmal alles gibt, obwohl man längst weiß, dass man morgen (Muskel)kater des Todes hat. Aber auch hier: Hardt hatte noch genug Beats im Gepäck.
Und dann kam DAS Highlight zum Schluss:
In der letzten Minute wurde plötzlich das DJ-Pult neu besetzt – der Torhüter der SG schnappte sich den Ball, trat zum Siebenmeter an und… DRIN!
Erstes Saisontor!
Quasi der Überraschungs-Act, mit dem wirklich niemand gerechnet hat – aber alle feiern ihn trotzdem. Wenn schon Festival, dann wenigstens mit einem legendären Abschlussmoment.
Am Ende stand ein klares 40:21 auf der Anzeigetafel – oder in Festival-Sprache:
Hardt hat komplett durchgeraved, aber die SG hat sich immerhin noch den letzten Drop geschnappt.
Die Festivalzelte sind nur für kurze Zeit eingepackt. Am kommenden Sonntag geht die Festivalsaison um 17 Uhr in Langensteinbach weiter. Und dann hoffentlich mit dem Main Act SG HaWei 2

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber 1
Feld: Tobias Braun , Stefan Böser 1, Dominik Gärtner 1, Jan Krämer 2, Jakob Köhler 8/1, Dominik Machauer , Patrick Simianer 1, Jannik Simianer 5/1, Leon Würges , Joshua Zoz 2


Herren II - SG Sulzfeld/Bretten 2 31 : 41 (12:19)
Mensch ärgere dich nicht
Manchmal fühlt sich ein Handballspiel ein bisschen wie ein Brettspiel an. Genau so eines, bei dem man sich eigentlich vornimmt, ruhig zu bleiben – und am Ende doch denkt: „Ach komm, jetzt hör aber auf!“ Genau dieses Gefühl dürfte sich nach diesem Spiel wohl bei vielen Beteiligten eingestellt haben.
Dabei begann die Partie zunächst wie ein klassisches „Zurück auf Start“. Die Gäste erwischten den besseren Beginn und gingen schnell mit 0:2 in Führung. Doch die SG ließ sich davon nicht lange beeindrucken. Schritt für Schritt wurden die Figuren nach vorne geschoben, bis plötzlich der Ausgleich auf der Anzeigetafel stand: 3:3. Kurz darauf übernahm die SG sogar die Führung und setzte sich mit einem kleinen Lauf auf 6:3 und wenig später 9:4 ab.
Alles sah danach aus, als hätte die SG gerade mehrere Sechsen hintereinander gewürfelt.
Doch wie bei Mensch ärgere dich nicht kommt irgendwann der Moment, in dem man kurz vor dem Ziel wieder rausgeschmissen wird. Die Gäste kämpften sich zurück ins Spiel, verkürzten Tor um Tor und glichen beim 10:10 wieder aus. Plötzlich waren die Spielfiguren wieder bunt gemischt auf dem Brett. Kurz darauf lagen die Gäste sogar wieder vorne und setzten sich bis zur Pause deutlich auf 12:19 ab.
Wer jetzt dachte, das Spiel sei entschieden, kennt dieses Brettspiel offenbar nicht gut genug.
Nach dem Seitenwechsel versuchte die SG noch einmal, ihre Figuren Richtung Ziel zu bewegen. Treffer um Treffer fiel auf beiden Seiten, doch der Rückstand blieb zunächst bestehen: 18:26, später 20:29. Die SG gab sich jedoch nicht geschlagen und startete noch einmal eine kleine Aufholjagd. Mit viel Tempo und einigen schnellen Treffern verkürzte man tatsächlich wieder auf 28:33.
Die Hoffnung auf ein großes Comeback flackerte kurz auf – so ein bisschen, wie wenn man im Brettspiel plötzlich wieder eine Sechs würfelt und zwei Figuren gleichzeitig ins Spiel bringen darf.
Doch am Ende hatten die Gäste einfach die besseren Würfel. In der Schlussphase bauten sie ihren Vorsprung wieder aus, während bei der SG einige Würfe nicht den Weg ins Ziel fanden. So stand am Ende ein torreiches Ergebnis von 31:41 auf der Anzeigetafel.
„Mensch… ärgere dich nicht“, wenn du das nächste Spiel der Herren 2 verpasst. Dieses findet am kommenden Samstag (21.03.) um 20 Uhr in Durmersheim statt.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Alessandro Burkhard 3, Robin Debatin 6, Patrick Firnkes , Dominik Gärtner 4/1, Jan Krämer 1, Jakob Köhler 8/2, Dominik Machauer 1, Fabian Müller , Patrick Simianer 3, Leon Würges 2, Joshua Zoz 3


TV Forst 2 - Herren II 32 : 36 (13:18)
Dortmund gegen Schalke war gestern!

Stellen wir uns einmal vor, dieses Lokalderby würde wie ein großes Fußballspiel live kommentiert werden: Mikrofon an, Stimme leicht überdreht und die Emotionen irgendwo zwischen Champions-League-Finale und Kreisliga-Derby. Genau so fühlte sich dieses Spiel an – laut, hitzig und voller Momente, bei denen man als Kommentator eigentlich nur noch rufen möchte: „Was ist hier denn los?!“
Was für ein Derbyabend! Schon beim Anpfiff liegt Spannung in der Luft. Auf den Rängen wird gefrotzelt, auf dem Feld wird um jeden Zentimeter gekämpft – genau so, wie man es aus großen Fußball-Derbys kennt. Die Gastgeber gehen früh mit 1:0 in Führung, doch die SG antwortet sofort mit dem 1:1. Und damit ist klar: Heute wird hier nichts verschenkt.
Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. 2:2, 3:3, 4:4 – beide Teams liefern sich ein Derby, bei dem jeder Treffer laut gefeiert und jeder Pfiff der Schiedsrichter mindestens genauso laut diskutiert wird. Beim 5:5 und 6:6 ist weiterhin alles offen. Die Zweikämpfe werden härter, auf der Bank wird gestikuliert und auf der Tribüne weiß natürlich jeder ganz genau, dass der Schiedsrichter „das doch sehen muss“.
Dann kommt die starke Phase der SG. Angriff um Angriff läuft nach vorne, und plötzlich steht es 7:10. Die Gäste setzen nach und erhöhen auf 8:12. Die Gastgeber versuchen dagegenzuhalten – schließlich will man im Derby nicht vor den eigenen Nachbarn klein beigeben.
Auch nach der Pause bleibt das Spiel hitzig. Die SG hält die Führung und baut sie weiter aus. 14:19, 16:22 – langsam kippt das Derby in Richtung der Gäste. Doch wer Derbys kennt, weiß: Ruhe gibt es hier nie. Jeder Ball wird weiter umkämpft, jede Entscheidung diskutiert und auf der Tribüne wird vermutlich noch Jahre später darüber gesprochen, ob der eine Pfiff jetzt wirklich nötig war.
Als die Gastgeber beim 23:26 noch einmal verkürzen, wird es in der Halle wieder laut. Die Hoffnung lebt – schließlich passieren in Derbys die verrücktesten Dinge. Doch die SG bleibt cool, spielt die Angriffe ruhig aus und setzt immer wieder die entscheidenden Treffer.
Mit der Schlusssirene steht es schließlich 32:36 – Derbysieg für die SG!
So packend wie das Derby war, geht es am 15.03.26 direkt weiter. Die Zweite empfängt die SG Sulzfeld/Bretten um 19 Uhr in der SKH Ubstadt.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 4, Patrick Firnkes 7, Christian Hintermayer , Jan Krämer 1, Jakob Köhler 9/1, Johannes Köhler 5, Dominik Machauer , Patrick Simianer 2, Leon Würges 6, Joshua Zoz 2


Herren II - SG Odenheim/Unteröwisheim 28 : 24 (16:13)
HaWei meets Monte Carlo

Im Heimspiel gegen die SG Odenheim/Unteröwisheim verwandelte die SG Hambrücken/Weiher die Halle endgültig in ein Zirkuszelt der Extraklasse. Schon beim Aufwärmen lag gefühlt Sägespäne in der Luft – und wer genau hinsah, konnte sich vorstellen, wie draußen jemand „Hereinspaziert, hereinspaziert!“ ruft.
Der Abend begann mit einer klassischen Eröffnungsnummer: die Jongleure betreten die Manege. Der Ball wechselte schneller die Seiten als ein Diabolo in Profi-Händen. Kaum hatte HaWei die erste Kugel – äh, das erste Tor – in der Luft, flog die Antwort der Gäste postwendend zurück. Es war ein fröhliches Werfen und Fangen, ein sportliches „Jetzt du – nein, jetzt wieder wir“. Kurzzeitig übernahmen die Gäste die Rolle des Dompteurs und wollten die Partie zähmen, doch HaWei ließ sich nicht in die Ecke treiben.
In der ersten Halbzeit zeigte sich besonders vom Siebenmeterpunkt eine fast schon magische Vorstellung. Man hatte das Gefühl, der Ball werde vor dem Wurf noch hypnotisiert: „Du willst ins Netz… du willst ins Netz…“ – und schwupps, drin war er. Aus dem Rückraum knallten Würfe ins Tor, die klangen, als hätte jemand die Kanonennummer gestartet. Boom. Applaus. Nächster Akt.
Zwischendurch gab es natürlich auch die obligatorische Clownseinlage – kleine technische Fehler, ein, zwei Missverständnisse, bei denen sich vermutlich beide fragten: „War das jetzt dein Ball oder meiner?“ Aber wie jeder gute Zirkus weiß: Ein kleiner Stolperer gehört dazu, solange am Ende alle wieder auf den Beinen stehen.
Mit einer 16:13-Führung ging es in die Pause. Zeit für Zuckerwatte, Popcorn und vermutlich eine kurze Ansprache des Zirkusdirektors in der Kabine: „Mehr Löwenbändiger, weniger Spaßvögel in der Abwehr!“
Der zweite Akt begann dramatisch. Die Gäste wollten die große Raubtiernummer zeigen und arbeiteten sich Tor um Tor heran. Beim 23:22 war das Netz auf HaWei-Seite plötzlich so klein wie ein Feuerring beim Tiger-Sprung. Die Spannung stieg, das Publikum hielt den Atem an – Trommelwirbel inklusive.
Doch dann kam die Hochseilnummer von HaWei. Mit beeindruckender Balance und erstaunlicher Ruhe wurden zwei schnelle Treffer nachgelegt. Ein vergebener Strafwurf der Gäste fühlte sich an wie ein misslungener Salto – viel Anlauf, große Hoffnung, aber am Ende landete man unsanft auf der Matte. Die Manege gehörte wieder den Hausherren.
In den Schlussminuten lief die Show wie am Schnürchen. Kein wildes Herumrennen mehr wie im Hühnerstall, sondern kontrollierte Kunststücke. Jeder Angriff einstudiert wie eine Trapeznummer, jeder Treffer begleitet von innerlichem Trompetenstoß. Mit dem 28:24 fiel schließlich der imaginäre Vorhang.
Der Wanderzikus SG HaWei zieht weiter und trifft am Sonntag um 18 Uhr in der Waldseehalle auf die Gegner aus Forst.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Jan Reif
Feld: Tobias Braun , Alessandro Burkhard 5, Christian Hintermayer , Fabio Häfner 1, Niels Krempel 3, Jan Krämer , Johannes Köhler 8/1, Dominik Machauer 1, Fabian Müller , Patrick Simianer 6, Jannik Simianer 4/2, Joshua Zoz


TG Neureut 2 - Herren II 29 : 28 (16:14)
Englische Woche ohne English Breakfast
Eine „Englische Woche“ – das klingt nach Tee um fünf, Regen von der Seite und höflichem Applaus. Im Handball bedeutet es allerdings: zwei Spiele in einer Woche, wenig Regeneration und Beine, die sich anfühlen wie nach einem London-Marathon. Genau dieses Programm durfte die SG HaWei 2 gegen die TG Neureut 2 absolvieren – Hin- und Rückspiel im Schnelldurchlauf. Very british. Very anstrengend.
Das Hinspiel begann allerdings alles andere als zurückhaltend. Statt Understatement à la „Sorry, may I score?“ gab es Vollgas-Handball. Frühe Tore, gutes Tempo, klare Aktionen – der Start erinnerte eher an ein Feuerwerk über der Tower Bridge als an einen gemütlichen Abend in einem Londoner Pub. Zwischenzeitlich sah das Ganze sehr souverän aus. Doch wie es sich für ein echtes Drama gehört, bekam die Partie eine Wendung. Der Gegner kämpfte sich zurück, der Vorsprung schmolz und die Spannung stieg. Es wurde intensiver, ruppiger, emotionaler – fast schon Premier-League-Niveau, nur ohne Rasen. Dann die Schlussphase: 59 Minuten und 57 Sekunden gespielt, Spielstand ausgeglichen. Drei Sekunden noch. In England würde man sagen: „It’s coming home.“ Letzter Angriff, letzter Wurf – und tatsächlich schlägt der Ball ein. 28:27. Entscheidung in den letzten drei Sekunden. Dramatischer hätte selbst ein britischer Drehbuchautor das kaum schreiben können.
Nur wenige Tage später stand bereits das Rückspiel an. Englische Woche heißt schließlich: kaum Zeit zum Durchatmen. Der Kader diesmal eher „Tea for two“ statt „All you can eat“. Wechseloptionen? Überschaubar. Regeneration? Eher Wunschdenken.
Der Start lief diesmal nicht ganz so königlich. Früh geriet HaWei ins Hintertreffen, musste hinterherlaufen. Doch Aufgeben stand nicht auf der Agenda. Immer wieder kämpfte sich das Team heran, glich aus, blieb im Spiel. Trotz schmaler Bank wurde gerackert, gebissen und verteidigt, als hinge der Buckingham Palace davon ab. In der Schlussphase fehlte jedoch das kleine Quäntchen Energie – vielleicht war der Tank einfach ein bisschen leerer als im Hinspiel. Am Ende stand eine knappe 29:28-Niederlage auf der Anzeigetafel. Bitter, aber mit dieser Moral und diesem Einsatz absolut respektabel.
Eine Englische Woche mit allem, was dazugehört – Last-Second-Drama, knappe Entscheidungen und jede Menge Herzschlagmomente. Ein Sieg wie aus dem Drehbuch, eine Niederlage mit Charakter. Weiter geht’s am 01.03. um 19 Uhr in der LHH gegen die SG Odenheim/Unteröwisheim. Vielleicht diesmal ohne britisches Drama – aber ein bisschen Spannung darf es natürlich wieder sein. Cheers!

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Patrick Firnkes 6, Fabio Häfner 6, Jan Krämer 1, Fabian Müller , Dominik Riegel 3, Patrick Simianer , Jannik Simianer 7, Joshua Zoz 5


Turnerschaft Mühlburg - Herren II 40 : 22 (19:9)
Zwischen Yamashita-Sprung und Schäfer-Salto
Die SG Hambrücken/Weiher 2 reiste gut gelaunt zum Auswärtsspiel an – in der Annahme, ein ganz normales Handballspiel vor sich zu haben. Was dann folgte, entpuppte sich allerdings als offizielle Qualifikation für das nächste Landesturnfest.
Schon beim Aufwärmen wurde klar: Die Gastgeber hatten offenbar weniger mit Spielzügen als mit Bodenübungen, Sprungkrafttraining und akrobatischen Einlagen verbracht. Während die SG HaWei 2 noch Bälle warf, wurden auf der anderen Seite bereits Salti vorbereitet.
Zu Beginn hielt man noch tapfer mit. Ein kurzer Abstecher ins Gleichgewichtstraining brachte sogar ein 2:2, ehe die Turnerschaft endgültig ihr Programm startete. Fortan wurde nicht mehr gespielt, sondern geturnt. Angriff? Überschlag. Abwehr? Spagat. Torwurf? Mit Anlauf, Absprung und perfekter Landung.
Spätestens zur Halbzeit war klar: Hier gibt es heute keine Punkte, sondern Haltungsnoten. Die SG HaWei 2 sammelte fleißig Erfahrung, während der Gegner scheinbar von Gerät zu Gerät wechselte. Reck, Barren, Boden – alles war dabei. Der Spielstand fühlte sich zunehmend weniger wie ein Ergebnis und mehr wie eine Startnummer im Mehrkampf an.
Nach der Pause versuchte die SG HaWei 2 noch einmal, das Ganze auf Handball zurückzuführen. Doch jeder Angriff endete in einer neuen turnerischen Darbietung des Gastgebers. Besonders beeindruckend: die Kombination aus schnellem Umschalten und sauberer Landung, für die es aus turnerischer Sicht mindestens eine 9,5 gegeben hätte.
Die SG HaWei 2 hielt dagegen, zeigte Kampfgeist und immerhin solide Grundkenntnisse im „Standweitsprung Richtung Mittelkreis“. Am Ende stand ein 22:40, was in der Turnhalle vermutlich als „sehr gute Gesamtleistung“ durchgegangen wäre.
Nach diesem unfreiwilligen Turntraining heißt es für die SG Hambrücken/Weiher 2: Geräte abbauen, Matten einrollen und den Fokus wieder klar auf Handball legen. Am 31.01. um 16:00 Uhr wartet mit den Murgtal Panthers 2 der nächste Gegner – diesmal hoffentlich ohne Bodenübungen, Kür-Programm oder Wertungsrichter.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Tobias Braun 3/1, Fabio Häfner 5/3, Niels Krempel 1, Jan Krämer 1, Bastian Köhler , Jakob Köhler 6, Dominik Machauer , Fabian Müller , Patrick Simianer 1, Joshua Zoz 5


Herren II - TV Ispringen 2 31 : 31 (19:13)
Eiskalt
T-tau mich auf, Ah, ah, eiskalt. Eiskalt. War es heute bei der Partie zwischen der SG Hawei 2 und dem TV Ispringen zwei.
Freeze ich lauf nicht, ich gleite, was auf dem Handballfeld nicht unbedingt die beste Voraussetzung ist. Die Herren 2 steppen in die SKH und die Crowd geht an die Decke. „Komm wir machen Pardy on the Rocks“, war die Kabinenansprache vor dem Spiel.
Sieben Eismänner auf der Suche nach den heißesten Toren auf dem Feld. Komplett in orange, Gegner in blau. Die ganze SKH kalt. Eiskalt, und der Schiedsrichter startet das Spiel. Eiskalt, alles gefriert. Eiskalt, tau! Eiskalt, können die Herren 2 der Abwehr wiedersteh'n?
Ich seh sie reingehen, wie sie heiß laufen. Doch die Zweite bleib kühl, denn sie wissen, sie werden die Abwehr brechen. Das Spiel des TV Ispringen sieht bezaubernd aus, was für ein Traum von Handball. Doch die Herren 2 wissen, wie sie spielen, doch sind noch nicht aufgetaut (4:6).
Sie bleiben cool, also zieh dich lieber warm an. Der Angriff bringt die Bälle aufs Tor und das Netz peitscht. Viel Schweiß, der von der Stirn tropft. Frostbeul'n gibt's nur auf der Bank, Spaß auf dem Feld ist garantiert, besonders wenn alles so läuft, wie der Trainer sich das vorstellt (15:10).
Plötzlich sehen die Fans, wie heiß die SG ist, man spürt förmlich, wie das Eis bricht. Die Zahlen der Anzeigetafel glüh´n im Hallenlicht. Plötzlich klingelt sie zur Halbzeit (19:13).
Eiskalt steppen sie nach der Halbzeit auf das Feld. Eiskalt, alles gefriert. Leider auch die Leistung. Eiskalt, wer taut sie auf? War ein Zwischenruf von der Tribüne. Eiskalt kann der TV Ispringen an die Leistung der Herren 2 anknüpfen und den Rückstand überstehen (25:22). Eiskalt ziehen die Gäste vorbei. Dennoch gefriert auch ihre Leistung (28:31).
Tau sie auf! Eiskalt spielen die Herren 2 in den letzten fünf Minuten der Partie. Eiskalt wird zum Schlusspfiff das Ausgleichstor geworfen (31:31).
Tau auf und feuer die Herren zwei am kommenden Samstag (17.01.26) um 19:30 Uhr gegen die Turnerschaft Mühlburg an.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Tobias Braun 1, Alessandro Burkhard 4, Dominik Gärtner 2/2, Fabio Häfner 1, Niels Krempel 5, Jan Krämer , Jakob Köhler 8/5, Johannes Köhler 5, Dominik Machauer , Fabian Müller , Patrick Simianer 2, Leon Würges 2, Joshua Zoz 1


Herren II - SV Langensteinbach 2 35 : 22 (16:10)
Schere – LangenSteinbach – Papier
Wenn HaWei schnipp-schnapp gewinnt und LangenSteinbach am Papier scheitert…
Die SG HaWei lud zum Heimspiel – und die Gäste aus LangenSteinbach brachten nicht nur ihren steinernen Namen mit, sondern auch den Versuch, den Hausherren das Leben schwer zu machen. Was sie allerdings nicht ahnten: HaWei hatte an diesem Tag eindeutig Schere gewählt – und schnitt sich mit beeindruckender Leichtigkeit durch die „Steine“ der Gäste.
Das Spiel begann gewohnt wild: Beide Teams warfen munter Tore, als gäbe es beim Schere-Stein-Papier die Option „Torregen“ (5:5, 11 Min). Doch während LangenSteinbach noch suchte, ob irgendwo „Brunnen“ erlaubt ist, zog HaWei schon die Überraschungsschere und schnitt die ersten Lücken in die Abwehr der Gäste (10:8). Die Hausherren trafen quer durchs Alphabet und aus allen Lagen – mal elegant wie Papier, mal hart wie Schere, aber selten so schwerfällig wie Stein (15:09).
Zwischendurch versuchten die Gäste, mit ein paar gelben Karten etwas steinige Härte ins Spiel zu bringen. Doch HaWei blieb stabil wie ein DIN-A4-Blatt: leicht, flexibel, aber erstaunlich widerstandsfähig. Auch die Strafwürfe der Gäste halfen nicht viel – denn was nützt der härteste Stein, wenn die Schere einfach im richtigen Moment zuschnappt?
In der Schlussphase schien LangenSteinbach endgültig begriffen zu haben, dass ihr Stein an diesem Tag nichts zu melden hatte (26:15). Die HaWei-Offensive drehte nochmal richtig auf und feuerte Treffer heraus, als würden sie einen ganzen Papierstapel lochen. Besonders die Flügelscheren hatten offenbar beschlossen, heute Konfetti aus der gegnerischen Abwehr zu schneiden (33:21).
So endete die Partie mit einem deutlichen Sieg für die SG HaWei (35:22), die an diesem Tag klar bewies: Gegen Stein hilft Schere – und gegen HaWei hilft heute gar nichts.
Ein unterhaltsames, torreiches Spiel, bei dem HaWei nicht nur clever spielte, sondern auch zeigte, dass selbst in einem Handballspiel manchmal die einfachsten Regeln gelten:
Schere schlägt Stein. Und Papier – das war heute das Protokoll, auf dem der souveräne Heimsieg festgehalten wurde. Falls jetzt der Drang nach einer gepflegten Runde Schere-Stein-Papier aufkommt, wäre am 14.12.25 die beste Option, diesen Drang zu bewältigen. Die Zweite trifft dort um 19 Uhr in der Erich-Kästner-Halle auf den TSV Graben-Neudorf.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 5, Fabio Häfner 4, Niels Krempel 1, Jan Krämer 1, Jakob Köhler 4, Johannes Köhler 5, Dominik Machauer , Fabian Müller , Patrick Simianer 4, Jannik Simianer 4/1, Leon Würges 4, Joshua Zoz 3


Herren II - HSG Hardt 27 : 41 (12:20)
Nicht weich oder elastisch, sondern fest und widerstandsfähig; kaum nachgebend
Ganz nach dem Motto: „Har(d)te Schale, weicher Kern“ starteten die Herren 2 in die Partie gegen die HSG Hardt. Schon der erste Siebenmeter zum 0:1 zeigte: Hier wird’s har(d)t auf har(d)t kommen. Doch die Zweite ist har(d)t im Nehmen und ließ ihre Gegner sich nicht sofort absetzen (1:1).
Doch dann wurde es „hard(t)core“: Die HSG legte zum 2:3, 3:5 und später 5:7 nach. HaWei kämpfte zwar tapfer, doch es wurde schnell klar: Nur die Har(d)ten kommen in den Garten. Trotzdem gelang der Ausgleich zum 5:5, mit viel har(d)ter Arbeit und großem Kampfwillen.
Danach aber schaltete die Gastmannschaft in den „har(d)t aber herzlich“-Modus – nur ohne herzlich. Mit einem Lauf zum 5:8 und später 6:10 zeigten die Gäste, dass sie das Spiel har(d)t im Griff haben. HaWei wehrte sich nach Kräften und verkürzte auf 6:8, aber die HSG antwortete har(d)tnäckig wie die Staubschicht auf dem Sporthallenboden der SKH.
Zur Halbzeit stand es 9:15, und man muss ehrlich sagen: Das war ein har(d)tes Brot.
Nach der Pause wollte HaWei zeigen: Wir sind har(d)t im Nehmen. Und das gelang auch! Treffer zum 10:17, 12:18 oder 13:21 zeigten, dass die Zweite vorne durchaus har(d)t zuschlagen kann.
Defensiv aber blieb es schwierig. Die HSG Hardt spielte, als hätten sie den Spruch „Von nichts kommt nichts“ persönlich genommen und drehte voll auf. Die Gäste konnten ihre Führung weiter ausbauen– für die Zweite natürlich ein har(d)ter Schlag.
Aber HaWei ließ sich nicht unterkriegen: Treffer um Treffer bewiesen sie, dass die ganze Mannschaft ein Herz aus Har(d)tgummi hat – man prallt zurück, springt wieder hoch und macht weiter.
Manchmal ist die Wahrheit schon har(d)t – besonders diese nach 60 Minuten auf Anzeigetafel. Die Mannschaften trennten sich mit einem 27:41. Doch aufgeben ist keine Option, vor allem nicht für die Herren 2. Am 07.12.25 treffen die har(dt)en Jungs der Zweiten in der LHH, um 19 Uhr auf den SV Langensteinbach 2.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Tobias Braun 1, Alessandro Burkhard , Robin Debatin 4, Patrick Firnkes 1, Fabio Häfner 2/1, Niels Krempel 4, Jan Krämer , Bastian Köhler , Jakob Köhler 5, Dominik Riegel 5/3, Patrick Simianer 1, Leon Würges 1, Joshua Zoz 3


SG Sulzfeld/Bretten 2 - Herren II 35 : 26 (13:13)
Von der Reformation zur Rotation
Die SG HaWei 2 machte sich mit Kutsche und Gaul auf in die Stadt Bretten – jene Stadt, die stolz auf ihren berühmtesten Sohn Philipp Melanchthon und ihr traditionsreiches Peter-und-Paul-Fest ist. Während Sulzfeld/Bretten startete, als müssten sie ihre Stadtmauer gegen eine feindliche Armee verteidigen, taten wir uns auf den alten Backsteinstraßen schwer. Die Gastgeber legten vor und zogen schnell bis zum 5:1 davon, sodass man fast erwartet hätte, Melanchthon würde vom Hallenrand aus ermahnend rufen: „Ihr sollt den Ball führen und nicht der Ball euch!“
Doch wie es sich für die SG HaWei 2 gehört, kann sie nur schwer beeindruckt werden. Allmählich war der Mut da, der sonst eher beim Peter-und-Paul-Fest den Landsknechten vorbehalten ist. Die Aufholjagt zum 6:6 ähnelte einem Sprint der Knechte zu einem reich gedeckten Essenstisch. Auf einmal wurde mit einer reformatorischen Entschlossenheit gespielt, die Philipp Melanchthon sicher stolz gemacht hätte. Und tatsächlich gelang es sogar, das Spiel zu drehen – 6:8, später 8:10 – und die Gastgeber mussten staunend feststellen, dass Herren 2 nicht nur mitgereist waren, um sich die Brettener Altstadt anzusehen.
In der Mitte des Spiels entwickelte sich eine Partie, die man genauso gut als Theaterstück auf dem Marktplatz hätte aufführen können: ein ständiges Hin und Her, geführt mit der Dramatik eines historischen Festumzugs, nur mit weniger Pferden und deutlich mehr Körperkontakt. Ausgleich, Führung, Rückstand – alles dabei (17:17). Beide Teams lieferten sich ein emotionsgeladenes Duell, das jeder mittelalterlichen Belagerung würdig gewesen wäre.
Doch dann kam der Moment, in dem der rote Faden durch einen Windstoß weggeweht wurde – möglicherweise, weil der Blick Richtung der charmanten Brettener Fachwerkhäuser durch zu lange war. Sulzfeld/Bretten nutzte diese kurze Schwächephase konsequent aus und setzte sich peu à peu ab. Am Ende stand ein doch recht klares 35:26 für den Gastgeber, der an diesem Tag einfach abgeklärter war (35:26).
Wer jetzt genau dieser Melanchton war und ob er wirklich in der Halle gesessen ist, weiß ich als Schreiberling leider nicht genau. Was ich aber weiß ist, dass die Herren 2 am kommenden Samstag den 22.11. um 18 Uhr ihre besten Pferde aus dem Stall holen, um die nächsten zwei Punkte in der Sport- und Kulturhalle Ubstadt zu sichern.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Tobias Braun 1, Patrick Firnkes 1, Jens Grub 5, Dominik Gärtner 3, Fabio Häfner 6, Niels Krempel 1, Jan Krämer , Dominik Machauer , Dominik Riegel , Patrick Simianer 3, Leon Würges 6/1


Herren II - TV Forst 2 36 : 29 (15:12)
Expedition Dreifachbelegung erfolgreich
Neues Terrain, neues Abenteuer – die zweite Mannschaft der SG HaWei machte es Christoph Kolumbus gleicht und wagte sich an diesem Wochenende in unbekannte Gefilde: die Rheintalhalle in Kirrlach wurde erobert. Zwar ohne großes Schiff aber mit genauso viel Willen wie Kolumbus Amerika entdeckte. Die Rheintalhalle ein Ort, an dem die Luft nach frischem Linoleum roch, der Boden noch kein vertrauter Freund war und die Gemeindemitarbeiter bei der Bearbeitung der Hallenbelegung wohl selbst überrascht waren, plötzlich ein HaWei-Spiel zeigen zu dürfen.
Wie echte Entdecker betraten die HaWei-Männer ihr neues Basislager – vorsichtig, aber mit der Entschlossenheit einer eingespielten Expeditionstruppe. Zwar traf man auf keine unbekannte Population, aber Erfurcht der Expeditionsgruppe HaWei 2 vor den Gegnern war da. Der Gegner aus Forst, mit geschwächtem Kader machte dennoch früh klar, dass er die Rolle des freundlichen Durchreisenden nicht allzu ernst nehmen würde. Doch HaWei hatte andere Pläne. Nach einem kurzen Abtasten ging es steil bergauf: von 2:2 auf 7:4 und weiter auf 10:6 – die ersten Höhenmeter waren genommen.
Die Halle in Kirrlach begann zu beben. Ob es vom Hallenboden kam oder von der Stimmung auf der Bank, lässt sich schwer sagen – auszuschließen ist ein Erdbeben. Fest steht: HaWei fand seinen Rhythmus. Während Forst abseits der befestigten Wege versuchte, die starken Herren 2 einzuholen, bauten diese, Schritt für Schritt, Wanderstock für Wanderstock den Vorsprung aus. Zur Halbzeit stand es 15:12 – ein solider Zwischenstopp auf der Expedition.
Nach der Pause wurde aus dem Aufstieg ein echter Gipfelsturm. Die Abwehr stand wie ein Fels in der neuen Umgebung, vorne krachten die Bälle mit der Präzision eines GPS-Navigators ins Netz. Über 20:17, 25:20 und 30:24 schraubte sich HaWei weiter nach oben, als hätte man endlich den richtigen Tritt gefunden. Forst kämpfte tapfer, aber die Einholjagt musste aufgrund von Wadenproblemen und falschem Schuhwerk abgebrochen werden.
Am Ende stand es 36:29 – ein Ergebnis gleichzustellen mit der Weltumrundung. Die erste Expedition nach Kirrlach war geglückt: Keine Höhenkrankheit, keine Orientierungslosigkeit, dafür jede Menge Teamgeist und ein klarer Kurs Richtung Erfolg.
Am kommenden Sonntag, den 16.11.25 legt das Expeditionsschiff der Herren 2 erneut ab. Kurs wird auf Partie gegen die SG Sulzfeld/Bretten 2 gemacht. Ziel der Reise sind die nächsten 2 Punkte.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Jan Reif
Feld: Tobias Braun 3, Alessandro Burkhard 6, Patrick Firnkes 1, Dominik Gärtner 2, Fabio Häfner 1, Niels Krempel 3, Jan Krämer , Jakob Köhler 2, Johannes Köhler 3/2, Dominik Machauer , Patrick Simianer 4, Leon Würges 9, Joshua Zoz 2


SG Odenheim/Unteröwisheim - Herren II 24 : 29 (11:15)
Ornithologen entdecken neuen Zugvogel
Wenn im Kraichgau vom „Eagle“ (englisch für Adler) die Rede ist, denkt man an gefährliche Raubvögel, die majestätisch über die Hügellandschaft im Nordwesten von Baden-Württemberg schweben. Aber wussten sie, dass Adler Zugvögel sind? Auf jeden Fall stellte sich das am letzten Sonntag beim Spiel der Herren 2 heraus.
Die SG Odenheim/Unteröwisheim auch bekannt als die Kraichgau Eagles luden die Herren 2 in ihren Horst ein. Mit einem kräftigen Vogelgezwitscher begann die wilde Flugeinlage, wobei zu Beginn nur ein vorsichtiges Flügelschlagen auf beiden Seiten wahrgenommen werden konnte (4:4).
Während die Kraichgau Eagles noch nach der perfekten Thermik suchten, konnten sich die Herren 2 in einen Steigflug spielen (9:13). Mit präzisen Flugmanövern und dem perfekten Adlerauge für Lücken und Torchancen, nahmen sie einen großen Platz im Habitat der Kraichgau-Eagles ein. (11:15)
Nach dem Landeanflug zur Hälfte der Partie schien es so, als hätten die Eagels beim Abheben die falsche Richtung eingeschlagen. Aus einem Interview mit einem spezialisierten Ornithologen für Adler geht hervor, dass die einzige Erklärung für das zugvogelartige Verhalten der Kraichgau-Eagles, ein Fehler des inneren Kompasses sein muss. Wobei man aus inneren Kreisen erfahren hat, dass sie die umherfliegenden Muffins beim Kuchenverkauf als eine größere Beute hielten als die Gegner aus HaWei. Diese schaffte es auch nach der Halbzeit die richtigen Winde zu treffen und konnten sich somit immer näher zum Sieg segeln lassen (24:29).
Und falls Sie am kommenden Sonntag um 14 Uhr noch nichts zu tun haben, dann kommen Sie gerne in die Rheintalhalle Kirrlach zum Birdwatching (englisch für Vogelbeboachtung) um live und in Farbe zu sehen, wie die nächsten 2 Punkte aus einem fremden Vogelnest geelstert werden.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Jan Reif
Feld: Alessandro Burkhard 1, Robin Debatin 1, Dominik Gärtner 6, Niels Krempel , Jan Krämer , Johannes Köhler 7, Dominik Machauer 1, Patrick Simianer 1, Jannik Simianer 5/1, Leon Würges 4, Joshua Zoz 3


Herren II - Turnerschaft Mühlburg 29 : 34 (13:7)
ARD-Krimi lässt Zuschauer erstarren
Ein kalter Wind weht über Hambrücken. Die Halle liegt still.
Doch wer genau hinhört, spürt es – das Prickeln vor der Tat. Heute wird geschwitzt, geschrien… und geschossen.
Als die SG HaWei 2 an diesem Nachmittag die Turnerschaft Mühlburg empfängt, ahnt niemand, dass es ein Spiel wird, über das man noch lange spricht. Ein Spiel, das mehr Thriller als Sportveranstaltung ist.
Die ersten Minuten verlaufen ruhig – fast zu ruhig. 1:0, 2:1, 3:3.
Ein klassisches Abtasten, wie zwei Ermittler, die sich gegenseitig den Puls fühlen. Doch dann – ein Ruck. HaWei legt los wie ein eingeschliffenes Ermittlerduo auf der Spur eines spektakulären Falles. Über 5:3, 10:6 und 13:7 setzen sie klare Zeichen: Hier wird nicht verhandelt, hier wird aufgeklärt.
Doch in jedem guten Krimi gibt es diesen einen unaushaltbaren Punkt.
Ausgerechnet nach der Pause schleichen sich die ersten Zweifel ein. Mühlburg, das Team mit der undurchsichtigen Agenda, wittert seine Chance. Tor um Tor rücken sie näher, die Halle wird zum Tatort der Spannung. 22:22 – Gleichstand. Ein Moment, so still, dass man das Netz des Tores sich im Wind bewegen hört.
Und dann kommt er – der Retter zwischen den Pfosten.
Ein Mann, der Bälle fängt, als würde er Geheimnisse bewahren.
„Wenn der einen Wurf hält, hörst du sogar den Ball erschrecken“, murmelt jemand von der Bank.
Immer wieder vereitelt er Mühlburgs Versuche, das Spiel endgültig zu drehen. Er springt, hechtet, fliegt – ein Torhüter auf einer Mission.
Doch gegen das Unvermeidliche kommt auch er nicht an: Am Ende steht ein 29:34.
Aber das Ergebnis ist nur die Oberfläche.
Darunter brodelt etwas anderes – ein Gefühl. Der Stolz, alles gegeben zu haben. Der Hunger nach der nächsten Partie. Und das Wissen: In dieser Halle wurde nicht einfach Handball gespielt. Hier wurde auch richtiger guter Kuchen verkauft.
Die Kamera fährt langsam über das leere Tor. Das Licht flackert. Eine Stimme aus dem Off:
„Der Fall Mühlburg ist vorerst geschlossen. Doch HaWei wird zurückkehren.“
Schwarzblende. Schriftzug erscheint:
„HaWei 2 – Zwischen Sporthallendusche und Verhörraum.“

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 3, Patrick Firnkes , Dominik Gärtner 1, Christian Hintermayer , Niels Krempel , Jan Krämer , Johannes Köhler 12/3, Dominik Machauer 2, Patrick Simianer 1, Leon Würges 6/1, Joshua Zoz 4


Herren II - Murgtal Panthers 2 23 : 30 (9:14)
Raubkatzenfütterung um 19:00 Uhr
Ein lauer Sonntagabend in der Lußhardthalle. Die Halle war bereit, die Zuschauer voller Vorfreude – und dann kamen sie: die Murgtal Panthers. Mit schwarz glänzendem Fell, spitzen Eckzähnen und frisch von der Pediküre gerichteten Krallen liefen sie geschmeidig auf das Spielfeld auf.
Von Beginn an zeigte sich, dass die Gäste nicht zum Kuscheln gekommen waren. Ehe man „Abwehr verschieben!“ rufen konnte, stand es 1:4. Die Männer aus HaWei schauten sich kurz an, schüttelten den Kopf – und beschlossen dann, dass man sich im eigenen Revier von niemandem das Revier markieren lässt.
Mit Leidenschaft, Körpereinsatz und einer gehörigen Portion Wut im Bauch kämpfte sich die SG zurück. Beim 5:8 begann das Publikum wieder zu glauben, beim 7:9 lag der Duft der Aufholjagd in der Luft. Doch jedes Mal, wenn die SG heranrückte, streckte der Panther wieder seine Krallen aus. Zur Halbzeit stand es 9:14, und man wusste: Das wird kein Spaziergang, sondern eine Safari.
Nach der Pause brüllte die SG zurück. Zwischenzeitlich fiel das 12:16, dann das 14:18, und als das 16:20 auf der Anzeige erschien, begann der Panther nervös mit dem Schwanz zu zucken. Doch trotz beherztem Kampf, cleverer Pässe und einiger Treffer aus dem Rückraum gelang es den HaWei-Jungs nicht, die exotischen Raubkatzen endgültig zu bändigen. Mit abgerissener Leine und einigen Kratzern mussten sich die Herren 2 mit einem 23:30 geschlagen geben.
Alle Fans die aufgrund ihrer Katzenhaarallergie die Zweite am letzten Spiel nicht unterstützen konnten, bekommen am 19.10.25 um 16 Uhr in der Lußhardthalle ihre nächste Chance.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 2, Dominik Gärtner 2/1, Jan Krämer , Johannes Köhler 4, Dominik Machauer 1, Fabian Müller 1, Patrick Simianer 3, Jannik Simianer 2/1, Leon Würges 5, Joshua Zoz 3


TV Ispringen 2 - Herren II 31 : 29 (15:14)
Asterix & Obelix (I)springen in den Kreis
Wir befinden uns im Jahre 2025 nach Christus. Der Handball ist immer noch nicht Top 1 der Mannschaftssportarten in Deutschland. Und doch bestritten die Gallier aus HaWei einen weiten Weg um den (I)springenden Römern ihren Qualitätshandball zu zeigen.
Von Beginn an schien es, als ob der Rückraum und der Kreis ihre Rollen klar verteilt hatten: Der eine flink, clever und listig wie Asterix, der andere kräftig, bullig und mit dem Blick fürs Entscheidende wie Obelix. Gemeinsam sorgten sie für eine frühe Führung – 0:3 stand es, und die (I)springenden Römer schauten sich verdutzt an.
Doch wie in jedem guten Comic kamen die Gegenspieler zurück. Mit viel Wucht, ein paar 7-Metern und der nötigen Portion Römer-Glück glichen sie zum 7:7 aus. Das Spiel wogte hin und her wie ein Hinkelstein (großer Stein, der hin und her wiegt und manchmal umfällt), der gerade noch balanciert und dann wieder kracht. Zur Halbzeit lagen die Gallier aus HaWei 15:14 hinten – das Dorf wackelte, aber es fiel nicht.
In Hälfte zwei erlebten die Zuschauer dann ein Fest: Mal setzte Asterix mit einem listigen Pass Obelix in Szene, mal wuchtete dieser das Ding einfach rein, als hätte er gerade ein Wildschwein erlegt. Zwischenzeitlich lagen die (I)springenden Römer mit 25:22 vorne – doch dann kam die Magie des Duos zurück. Innerhalb weniger Minuten stand es plötzlich 25:27, und die mitgereisten Gallier rieben sich die Augen. Asterix und Obelix waren wieder da!
Leider hatten die Römer sich die letzten Zaubertränke von Asterix und Obelix erschlichen. Mit einem späten Lauf sicherten sie sich ein 31:29. Für die Gallier und Asterix & Obelix blieb zwar kein Sieg, aber dafür das Gefühl, dass man mit dem richtigen Zusammenspiel jederzeit auch scheinbar übermächtige Römer in Schwierigkeiten bringen kann.
Und wer weiß – vielleicht bringt der Druide am 12.10.25 um 19 Uhr einen richtigen Zaubertrank mit in die Lußhardhalle Hambrücken. Bis dahin bleibt: Asterix und Obelix haben auch an diesem Tag bewiesen, dass ein starkes Duo den Unterschied macht.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Robin Debatin 3, Dominik Gärtner 2, Fabio Häfner 7, Jan Krämer , Jakob Köhler 3, Johannes Köhler 4, Dominik Machauer , Patrick Simianer 2, Leon Würges 8, Joshua Zoz


Herren II - SG KIT/MTV Karlsruhe 2 35 : 31 (19:13)
Goethes Faust und HaWei 2
Die wohl bekannteste Frage der deutschen Literaturgeschichte bescherte den Herren 2 zur Saison 25/26 einen neuen Trainer. Stefan Böser antwortet auf die Frage „Nun sag, wie hast du's mit dem Trainieren?“ zu Beginn nur ausweichend. Nach weiteren Gesprächen dann die erfreuliche Nachricht: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft". Und somit starteten die Herren 2 am 21.09 mit neuem Trainer und hoher Motivation gegen die SG KIT/MTV Karlsruhe 2 in die neue Saison.
Erster Akt
Das Spiel begann wie ein aufziehendes Schauspiel, das Publikum gespannt, die Arena erfüllt von einem Raunen, als beide Mannschaften ihr Heil im Angriff suchten. Noch schien das Geschehen ein offener Tanz der Möglichkeiten, ein Ringen von Kraft und Wille. Doch bald fand die SG HaWei schneller ihren Rhythmus, als sei ihnen eine unsichtbare Hand gewogen. Angriff für Angriff nahm Gestalt an, die Pässe flossen, die Abschlüsse fanden ihr Ziel, und so erarbeiteten sie sich eine komfortable Führung von 15:8.
Es war, als hätte der neue Lenker ihnen die Zauberformel ins Ohr geflüstert, ein Wort von der Art, die nicht bloß taktisch klingt, sondern tief in die Brust dringt: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“
So schien dieser erste Akt der Saison beinahe wie ein Pakt: das Versprechen, unter neuer Führung nicht nur zu kämpfen, sondern auch zu siegen, als habe die Mannschaft ihre Seele in den Dienst des Spiels gestellt, um das Glück des Sieges zu erringen (19:13).
Zweiter Akt
Doch wie in jedem Schauspiel, so regte sich auch hier die Gegenseite, die sich nicht willig in ihr Schicksal fügen wollte. Mit neuem Mut bäumten sie sich auf, warfen Tor um Tor, und plötzlich war die klare Führung gefährdet (25:21). Der Zweifel – ein alter Begleiter der HaWei – kroch heran, flüsterte: „Vertraust du zu sehr auf dein Glück? Meinst du, die Kräfte reichen ewig?“
Für einen Moment schien es, als könnte das Werk der ersten Halbzeit entgleiten, als würde der Gegner die Bühne erobern und die Herren 2 zu Statisten ihres eigenen Dramas machen. Doch da erhob sich eine Auszeit, nicht als Zauberer, sondern als Rufer der Ordnung. Mit ruhiger Stimme kam die Vernunft zurück und mahnte: „Im Anfang war die Tat.“
Und so wurde das Wort zur Tat. HaWei gewann Ball um Ball, setzte ihre Körper in die Waagschale, kämpfte mit Herz und Wille. Das Publikum spürte es – der Zweifel wich, die Versuchung war überwunden, und das Drama nahm erneut Fahrt auf in Richtung der eigenen Stärke (32:26).
Dritter Akt
Tor um Tor kehrte die Sicherheit zurück, der Vorsprung wuchs, und das Ringen wandelte sich vom bangen Kampf zur Gewissheit des Triumphs. Es war, als ob über den Köpfen der Spieler die Stimme des Dichters erklänge: „Verweile doch, du bist so schön!“ Denn in diesen Momenten war alles vereint – die Tat, der Wille, der Sieg (35:31).
Wer dieser Faust ist und warum er einen Pakt mit dem Teufel eingeht, weiß ich auch nicht ganz genau. Was ich weiß, ist, dass die Herren 2 am 05.10 um 17 Uhr den zweiten Teil des Dramas schreiben und dafür einiges an Unterstützung benötigen.

Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber
Feld: Alessandro Burkhard 2, Robin Debatin 7, Patrick Firnkes 3, Christian Hintermayer , Fabio Häfner 2/1, Jan Krämer , Jakob Köhler 8/2, Johannes Köhler 4, Dominik Machauer , Patrick Simianer 3, Jannik Simianer 2, Leon Würges 3, Joshua Zoz 1