Am Sonntag, den 07.12., empfing die SG HaWei die SGH Waldbrunn/Eberbach in der heimischen Sporthalle. Unsere Damen kamen unterstützt durch den lautstarken Anhang gut in die Partie und konnten gleich zu Beginn die ersten 3 Tore erzielen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste stärker und glichen in der 9. Minute aus. Danach entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Es dauert bis zur 25. Minute, bis sich die Damen der SG HaWei mit 3 Toren absetzen konnten. Die Gäste drehten in dieser Spielphase auf und bestraften jeden Fehler eiskalt. So musste unsere Mannschaft mit einem knappen 13:14-Rückstand in die Kabine gehen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SG HaWei kämpferisch, doch die fehlende Chancenverwertung im Angriff zog sich weiter durch die Partie. Immer wieder versuchten unsere Damen an die SGH Waldbrunn/Eberbach heranzukommen. Durch zahlreiche Unkonzentriertheiten im Angriff konnte man an diesem Abend allerdings nicht mehr an die Gegner herankommen und so Unterlag die SG HaWei der SGH Waldbrunn/Eberbach am Ende mit 26:32.
Eine Niederlage, die aufgrund vieler Lichtblicke im Spiel und der teils sehr guten Leistungen in den vorherigen Spielen unnötig war. Weiter geht es in fünf Wochen: Am 11. Januar empfängt die SG HaWei zuhause Saase3/ Leutershausen II. Anpfiff ist um 18.00 Uhr in der Lußhardthalle. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Eileen Köhler
Feld: Luisa Böcker 4, Sarah Degler , Mira Grimm 8/4, Ida Heck 1, Marie Hodel , Lara-Sophie Kluß 3, Leonie Kraßnitzer , Nina Krämer 3, Miriam Maier 6/3, Stefanie Notheisen 1, Lena Roth , Hanna Simianer
Wenn HaWei schnipp-schnapp gewinnt und LangenSteinbach am Papier scheitert…
Die SG HaWei lud zum Heimspiel – und die Gäste aus LangenSteinbach brachten nicht nur ihren steinernen Namen mit, sondern auch den Versuch, den Hausherren das Leben schwer zu machen. Was sie allerdings nicht ahnten: HaWei hatte an diesem Tag eindeutig Schere gewählt – und schnitt sich mit beeindruckender Leichtigkeit durch die „Steine“ der Gäste.
Das Spiel begann gewohnt wild: Beide Teams warfen munter Tore, als gäbe es beim Schere-Stein-Papier die Option „Torregen“ (5:5, 11 Min). Doch während LangenSteinbach noch suchte, ob irgendwo „Brunnen“ erlaubt ist, zog HaWei schon die Überraschungsschere und schnitt die ersten Lücken in die Abwehr der Gäste (10:8). Die Hausherren trafen quer durchs Alphabet und aus allen Lagen – mal elegant wie Papier, mal hart wie Schere, aber selten so schwerfällig wie Stein (15:09).
Zwischendurch versuchten die Gäste, mit ein paar gelben Karten etwas steinige Härte ins Spiel zu bringen. Doch HaWei blieb stabil wie ein DIN-A4-Blatt: leicht, flexibel, aber erstaunlich widerstandsfähig. Auch die Strafwürfe der Gäste halfen nicht viel – denn was nützt der härteste Stein, wenn die Schere einfach im richtigen Moment zuschnappt?
In der Schlussphase schien LangenSteinbach endgültig begriffen zu haben, dass ihr Stein an diesem Tag nichts zu melden hatte (26:15). Die HaWei-Offensive drehte nochmal richtig auf und feuerte Treffer heraus, als würden sie einen ganzen Papierstapel lochen. Besonders die Flügelscheren hatten offenbar beschlossen, heute Konfetti aus der gegnerischen Abwehr zu schneiden (33:21).
So endete die Partie mit einem deutlichen Sieg für die SG HaWei (35:22), die an diesem Tag klar bewies: Gegen Stein hilft Schere – und gegen HaWei hilft heute gar nichts.
Ein unterhaltsames, torreiches Spiel, bei dem HaWei nicht nur clever spielte, sondern auch zeigte, dass selbst in einem Handballspiel manchmal die einfachsten Regeln gelten:
Schere schlägt Stein. Und Papier – das war heute das Protokoll, auf dem der souveräne Heimsieg festgehalten wurde. Falls jetzt der Drang nach einer gepflegten Runde Schere-Stein-Papier aufkommt, wäre am 14.12.25 die beste Option, diesen Drang zu bewältigen. Die Zweite trifft dort um 19 Uhr in der Erich-Kästner-Halle auf den TSV Graben-Neudorf.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Philipp Huber , Bastian Köhler
Feld: Alessandro Burkhard 5, Fabio Häfner 4, Niels Krempel 1, Jan Krämer 1, Jakob Köhler 4, Johannes Köhler 5, Dominik Machauer , Fabian Müller , Patrick Simianer 4, Jannik Simianer 4/1, Leon Würges 4, Joshua Zoz 3
Für die Teams der SG Hambrücken/Weiher bot das vergangene Wochenende ein abwechslungsreiches Programm voller Emotionen, Kampfgeist und spannender Ergebnisse. Die E-Jugend zeigte dabei eine besonders ausgeglichene Leistung: Nach einem engagierten Koordinationsspiel und einem temporeichen Handballspiel stand am Ende ein gerechtes Unentschieden, das die positive Entwicklung der jungen Mannschaft erneut unterstrich.
In der D-Jugend gab es unterschiedliche Ergebnisse zu verzeichnen. Während sich die D1-Jugend in einem hart umkämpften Duell dem TV Sulzfeld nur knapp mit 15:16 geschlagen geben musste, zeigte die D2-Jugend gegen den TV Forst 2 großen Einsatz, konnte eine 19:26-Niederlage aber nicht verhindern. Das Spiel der MC-Jugend gegen den TV Bretten wurde leider nicht ausgetragen, sodass die Partie mit 2:0 gewertet wurde. Die weibliche B-Jugend traf auf die SG Neuthard/Büchenau, bot phasenweise guten Handball, musste sich aber mit 15:23 geschlagen geben.
Bei den Senioren gab es ebenfalls gemischte Ergebnisse. Die Damen stemmten sich lange gegen die SG Walldbrunn/Eberbach, doch trotz vieler guter Aktionen reichte es am Ende nicht, sodass eine 26:32-Niederlage hingenommen werden musste. Deutlich spannender ging es bei den Herren 1 zu. In einem echten Handballkrimi lag die Mannschaft zwischenzeitlich mit sieben Toren zurück, bewies aber beeindruckenden Kampfgeist und drehte die Partie in der Schlussphase. Der 31:30-Erfolg wurde entsprechend gefeiert und stellt einen wichtigen Heimsieg im Saisonverlauf dar. Die Herren 2 setzten schließlich ein klares Ausrufezeichen. Von Beginn an dominierten sie, spielten souverän auf und holten mit einem deutlichen 35:22 einen nie gefährdeten Sieg.
Insgesamt blickt die SG Hambrücken/Weiher auf ein ereignisreiches Wochenende zurück, das von starken Leistungen, viel Einsatz und packenden Momenten geprägt war. Der gesamte Verein bedankt sich bei allen Zuschauern für die Unterstützung in der Lußhardthalle.
Die SG Hambrücken/Weiher belohnt sich in einem erneut hochintensiven Heimspiel mit zwei wichtigen Punkten und setzt ihre positive Entwicklung fort. In einer Partie voller Wendungen, hohem Tempo und großem Einsatz behielt HaWei am Ende den kühleren Kopf – und gewann denkbar knapp mit 31:30.
Der Start in das Spiel verlief zunächst ausgeglichen, doch bereits nach wenigen Minuten zeigte sich, dass es für die SG ein harter Nachmittag werden würde. In der Abwehr fand HaWei kaum Zugriff auf den Pforzheimer Angriff, der variabel und druckvoll agierte. Gleichzeitig fehlten im Angriff klare Ideen, Timing und Durchschlagskraft. Die Folge: Pforzheim legte Tor um Tor vor, während HaWei in vielen Situationen zu ungeduldig oder unpräzise agierte. Über 8:10 nach 15 Minuten wuchs der Rückstand weiter an, sodass die SG zur Pause mit 14:18 deutlich im Hintertreffen lag.
Die Halbzeitansprache zeigte jedoch Wirkung. Wie ausgewechselt kam HaWei zurück aufs Feld und startete furios in die zweite Hälfte. Mit einer nun deutlich stabileren Abwehr, mehr Ballgewinnen und einem konsequenten Umschaltspiel kämpfte sich die SG innerhalb weniger Minuten zurück in die Partie. Der Vier-Tore-Rückstand war aufgeholt, die Halle wurde laut und HaWei begann, das Spiel zu drehen. Mitte der zweiten Hälfte lag die Mannschaft erstmals seit langer Zeit wieder in Führung und erarbeitete sich sogar einen Zwei-Tore-Vorsprung.
Was folgte, war ein wilder Schlagabtausch. Beide Teams suchten schnell den Abschluss, die Torfrequenz blieb extrem hoch und die Fehlerquote auf beiden Seiten stieg. Pforzheim kam erneut zurück, glich zum 28:28 und später zum 30:30 aus. Die Schlussminuten entwickelten sich zu einem Nervenkrimi, in dem jede Aktion über Sieg oder Punktverlust entscheiden konnte. Doch HaWei behielt in der entscheidenden Situation die Ruhe, spielte den letzten Angriff sauber aus und traf zum 31:30. Die Abwehr verteidigte den finalen Versuch der Gäste entschlossen und der Jubel in der Hambrücker Halle war entsprechend groß.
Mit diesem Sieg sichert sich die SG HaWei zwei wichtige Zähler und bestätigt die kämpferische Entwicklung der vergangenen Wochen. Auffällig stark präsentierten sich Tobias Grub mit 10 Treffern und Tim Böcker mit 6 Treffern, die ihr Team in mehrfachen Drucksituationen im Spiel hielten.
Für HaWei geht es am 14. Dezember um 19:00 Uhr auswärts zur SG Neuthard/Büchenau. Aufstellung und Torschützen:
Tor: Thomas Peterhans , Nikolas Zöller
Feld: Tobias Braun 2, Tim Böcker 6, Jannis Debatin 2, Dominik Dürr 2, Tobias Grub 10/6, Fabio Häfner 1, Moritz Moßbacher , Tobias Mächtel 3, Joshua Notheisen 3, Marius Wolf 2, Julian Wolf , Leon Würges
Mit einer offenen Rechnung im Gepäck und dem klaren Ziel, endlich die ersten Punkte der Saison einzufahren, empfing unsere weibliche B-Jugend am Wochenende den Tabellennachbarn aus Neuthard/Büchenau. Nach dem guten Auftritt in der vergangenen Woche wollte man unbedingt den Schwung mitnehmen – doch daraus wurde leider nichts.
Von Beginn an erwischten die Gastgeberinnen einen völlig verschlafenen Start. Weder im Angriff noch in der Abwehr fand man ins Spiel, Ideen im Aufbau fehlten und technische Fehler häuften sich. In der Defensive ließ man sich nach Strich und Faden austanzen, die Gäste nutzten jeden Freiraum konsequent aus und setzten sich Tor um Tor ab. Die Leistung war in allen Mannschaftsteilen schwach und stand in keinem Verhältnis zur Vorwoche – man hätte kaum glauben können, dass hier dieselben Spielerinnen auf dem Feld standen.
Folgerichtig ging es mit einem deutlichen Rückstand von 5:14 in die Kabine. Nach einer klaren Ansprache der Trainerinnen zeigte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit jedoch wie ausgewechselt. Endlich wurde im Angriff der Zug zum Tor gefunden, das Zusammenspiel funktionierte besser und einige schön herausgespielte Treffer sorgten für positive Momente. Auch in der Abwehr gelang es nun, den ein oder anderen Ball zu erobern – und wenn die Gäste doch zum Abschluss kamen, konnte Anouk mehrfach stark parieren.
Die zweite Hälfte zeigte deutlich, wozu die Mannschaft in der Lage ist, wenn Einstellung und Konzentration stimmen. Dennoch reichte es am Ende nicht, um das Spiel noch einmal wirklich spannend zu machen. Die nächste deutliche Niederlage stand mit 15:23 auf der Anzeigetafel.
Trotz allem bleibt wenig Zeit zum Grübeln: Bereits am kommenden Sonntag wartet mit dem TV Knielingen die nächste Aufgabe. Dann heißt es, an die Leistung der zweiten Halbzeit anzuknüpfen und endlich die ersten Punkte einzufahren.
Aufstellung und Torschützen:
Tor: Anouk Schlindwein
Feld: Carina Becker 1, Franziska Braun 3, Leonie Duhn 6, Leni Eissler 1, Hannah Kay , Leonie Machauer , Hanna Maier , Rosalie Sand , Valentina Simon 1, Finja Vogel , Viola Wagner 3, Loreen Wagner